Hautpilz Canesten®

Hautpilz: Anzeichen frühzeitig erkennen – Symptome und Behandlung

Zusammenfassung
Hautpilz ist eine weitverbreitete Infektionskrankheit, die Menschen jeden Alters betrifft. In den meisten Fällen handelt es sich bei Pilzinfektionen nicht um lebensbedrohliche Erkrankungen. Allerdings sind begleitende Symptome oft unangenehm und können die Lebensqualität entscheidend beeinträchtigen. Hier erfahren Sie alles zu den verschiedenen Arten von Hautpilz, zu Symptomen und wie Sie zu Hause gegen die juckenden und schuppenden Regionen der Haut in unterschiedlichen Körperbereichen vorgehen können.

Symptome bei Hautpilz im Gesicht und am Körper

Hautpilz im Gesicht und am Körper zählt zu den von Fadenpilzen verursachten Infektionen der behaarten Haut. Die sogenannte Dermatophytose betrifft stärker behaarte Bereiche, ebenso wie Regionen mit sehr feinem Haarwuchs. In einem typischen Krankheitsverlauf dringen Erreger in die oberen Bereiche der Haarfollikel ein und es entwickelt sich eine örtlich begrenzte Entzündung des Haarbalgs. Der Pilz breitet sich in der oberen Hornzellschicht der Haut aus und befällt nach und nach weitere Haarfollikel. Als Folge entstehen entzündlich gerötete, scheibenförmige Areale, die meist nur wenig schuppen und sich von ihrem Zentrum nach außen hin ausdehnen. Schreitet die Erkrankung ungehindert fort, können die ringförmig wachsenden Infektionsherde ineinanderlaufen und großflächig entzündete Areale bilden.

Hautpilz: Anzeichen frühzeitig erkennen

Pilzerreger breiten sich rasch aus, wenn sie günstige Lebensbedingungen vorfinden. Sie lösen entsprechend schnell und häufig Entzündungen der Haut oder des Nagels aus. Je früher Sie bei Hautpilz die Anzeichen einer Infektion erkennen, desto schneller können Sie reagieren und mit einer Therapie beginnen. Dadurch verhindern Sie frühzeitig, dass sich der Pilz auf der Hautfläche ausbreitet und die typischen Symptome wie Rötung, Schuppung und Juckreiz auftreten. Rechtzeitige und ausdauernde Behandlung kann die Aktivität der Keime unterdrücken und verhindern, dass bei Hautpilz die Anzeichen der Infektion nach Therapieende wieder aufflammen.
  • Plötzliche Veränderung der Haut

    Scharf abgegrenzte Flecken an Stellen, die normalerweise von Kleidung bedeckt sind, gelten bei Hautpilz als Anzeichen einer Infektion. Die Erkrankung kann beispielsweise die Füße, die Leistenregion, den Rumpf, Arme und Beine, aber auch Kopf und Gesicht betreffen.

  • Fußpilz: Rötungen an typischen Stellen

    Ein beginnender Fußpilz ist gut zu erkennen, denn dieser tritt als Rötung fast immer zuerst zwischen den Zehen auf. Gleichzeitig kommt es zu starkem Juckreiz, Schuppungen und Bläschenbildung.

  • Handpilz: Beschwerden nach der Handarbeit

    Wenn sich an Ihrer Gebrauchshand, mit der Sie die meisten Arbeiten ausführen, plötzlich Symptome wie Rötungen und Juckreiz zeigen, kann das ein Hinweis auf Hautpilz sein. Dann geht die Erkrankung gewöhnlich auf einen Erreger aus der Familie der Fadenpilze zurück. Dies liegt besonders dann nahe, wenn bei Hautpilz die Symptome kurz nach einer intensiven Tätigkeit, wie etwa dem Sport mit einem Schläger, auftreten. Typisch für die Infektion ist außerdem, dass die weniger beanspruchte Hand häufig zunächst symptomfrei bleibt und eine Ansteckung erst nach längerem Bestehen der Erkrankung erfolgt.

  • Nagelpilz: Die Position beachten

    Nagelpilz zeigt sich weniger durch Rötungen, als durch eine weißliche bis gelblich-braune Verfärbung der Nägel. Im weiteren Krankheitsverlauf wird die Nagelplatte brüchig, weil die Keime tief in die Hornzellen eindringen. Auch wenn die ersten Anzeichen für eine Infektion eher dezent sind, kann sich das rasch ändern. Die Infektion ist frühzeitig erkennbar, weil sich die Veränderungen des Nagels von der Seite und vom freien Nagelrand zum Nagelwall hin ausbreiten.

  • Hautpilz: Anzeichen an behaarten Stellen

    Konzentrieren sich bei Hautpilz die Symptome auf eine behaarte Körperstelle, wie Kopf oder Bart, Brust- und Unterarmregion bei Männern, können Pilzerreger tief in die Haarfollikel eindringen und starke Infektionssymptome verursachen, die gelegentlich von Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl begleitet sind.

Hautpilz-Symptome lindern

Pilzerreger sind resistent und ziehen sich häufig in unzugängliche Körperregionen zurück, wo sie einer Therapie gelegentlich über längere Zeit trotzen. Eine hartnäckige Infektionserkrankung und eine entsprechend lange Therapiedauer können die Lebensqualität Betroffener erheblich einschränken. Je früher Sie mit der Bekämpfung der Infektion beginnen, desto schneller profitieren Sie vom Behandlungsergebnis und können sich über nachlassenden Juckreiz, ein besseres Hautbild und mehr körperliches Wohlbefinden freuen.

Die Apotheke bietet eine Reihe von Arzneimitteln, mit denen Sie die Hautpilzsymptome je nach Art der Erkrankung und betroffenen Körperregionen gezielt bekämpfen können. Bei allen Therapiemaßnahmen spielen sogenannte Antimykotika eine Hauptrolle. Diese Medikamente stoppen die Vermehrung der Pilzerreger und bekämpfen die Infektion. Dabei stehen jeweils auf die unterschiedlichen Einsatzbereiche abgestimmte Arzneistoffe zur Verfügung.

Zur Behandlung von Haut- und Fußpilz bietet sich der Wirkstoff Bifonazol an. Als Creme oder Spray auf die betroffenen Stellen aufgetragen, bekämpft Bifonazol viele Erregertypen. Gleichzeitig hat es entzündungshemmende Eigenschaften, die bei Hautpilz Symptome wie Jucken und Brennen lindern können – so wie die Produkte von Canesten®.

Vorsicht vor dem Barfußlaufen! Ursachen und Arten von Hautpilz

Eine Infektion mit Hautpilzerregern kann Füße, Hände, die Leistenregion, Arme und Beine, aber auch Gesicht und Kopf betreffen. Symptome der Erkrankung entwickeln sich, wenn Pilzerreger sich auf der Haut ungehindert vermehren. Kann das Immunsystem sie nicht wirkungsvoll bekämpfen, breiten sie sich in der oberen Hornschicht der Haut aus und lösen typische Symptome einer Entzündung wie rote Flecken und Juckreiz aus.

Pilzinfektionen der freien Haut mit einem oberflächlichen Krankheitsverlauf, Tinea superficialis genannt, sind dabei die häufigste Form der Erkrankung. Sie tritt besonders häufig an den Füßen und im Bereich der Nägel auf. Und das hat einen guten Grund: In öffentlichen Schwimmbädern, Saunen oder Duschen, wo bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit ein reges Kommen und Gehen herrscht, finden die Pilze einen idealen Nährboden. Wer hier barfuß läuft, erhöht die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches, sich mit einem Fuß- oder Nagelpilz zu infizieren.

Pilzerreger können auch unter ungünstigen Bedingungen lange überdauern, bis sie einen passenden Wirt finden. Darum ist eine Übertragung der Erreger von Mensch zu Mensch über infizierte Gegenstände möglich.

Weitere Überträger von Pilzerregern sind darüber hinaus Haus- und Großtiere: Keime können auf Hunde-, Katzen- oder Kaninchenfell siedeln oder beim Kontakt mit Rindern auf den Menschen wechseln. Ob es aber zu Symptomen einer Infektion kommt, liegt an der Leistungsfähigkeit Ihres Immunsystems.
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