Muss ein Arzt die Scheidenpilz-Diagnose stellen?

Scheidenpilz ist nicht nur weit verbreitet, sondern auch gut in Eigenregie behandelbar. Geeignete Medikamente wie sind rezeptfrei erhältlich, was dem Wunsch vieler betroffener Frauen nach Diskretion entgegenkommt.

An diesen Symptomen können Sie Scheidenpilz selbst erkennen

Frauen, die in der Vergangenheit bereits von Vaginalpilzen betroffen waren, erkennen eine Scheidenpilzerkrankung selbst. Dies sind die typischen Symptome:

  • Rötung und Schwellung der äußeren Genitalbereiche
  • starker Juckreiz
  • brennender Schmerz, der beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr auftreten kann
  • fast geruchloser, weißer und bröckeliger Ausfluss, der an Quark erinnert

Wichtig: der Unterschied zur bakteriellen Vaginose

Bei der Diagnose des Scheidenpilzes ist es wichtig, die Unterschiede zu einer bakteriellen Entzündung der Vagina, einer sogenannten Vaginose, zu kennen. Auch bei der bakteriellen Vaginose kommt es häufig zu einem vermehrten Ausfluss. Allerdings ist dieser nicht weiß und bröckelig, sondern gräulich und dünnflüssig, teilweise auch schaumig. Außerdem hat er einen charakteristischen, fischartigen Geruch, der von den meisten Frauen als unangenehm empfunden wird.

Wann empfiehlt es sich, mit Scheidenpilz zum Arzt gehen?

Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Sie zum ersten Mal unter Scheidenpilz leiden und sich nicht ganz sicher sind, oder wenn Sie mehr als vier Infektionen pro Jahr durchmachen. Auch schwangere und stillende Frauen sollten beim Verdacht auf Scheidenpilz einen Gynäkologen hinzuziehen. Wenn Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit/Erbrechen oder ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl auftreten, empfiehlt sich der Arztbesuch ebenfalls. Dasselbe gilt, wenn die Eigenbehandlung mit antimykotischen Medikamenten nicht oder nicht ausreichend anschlägt, Sie also nach der mehrtägigen Therapie keine oder kaum eine Besserung verspüren.

Wie stellt der Gynäkologe die Diagnose?

Beim Verdacht auf Scheidenpilz wird der Gynäkologe zunächst ein Gespräch mit Ihnen führen, um die Diagnose zu erstellen. Hierbei befragt er Sie zu den Symptomen und dem Zeitpunkt, zu dem die Beschwerden erstmals aufgetreten sind. Anschließend erfolgt die gynäkologische Untersuchung. Meist kann der Frauenarzt schon anhand der sichtbaren typischen Veränderungen der Vaginalschleimhäute den Pilzbefall erkennen. Dennoch wird er einen Abstrich nehmen und diesen unter dem Mikroskop betrachten. Dort wird der Pilz deutlich sichtbar.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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