Nagelpilz bei Kindern: Ursachen und Bekämpfung

Nagelpilz (Onychomykose) zählt zu den im Kindesalter vergleichsweise selten vorkommenden Erkrankungen. Dennoch verzeichnen wissenschaftliche Beobachtungen bei Kindern eine steigende Zahl von Infektionen durch Fadenpilze (Dermatophyten). Im Allgemeinen liegt der Anteil der Kinder, die von einer Onychomykose betroffen sind, zwischen 0 und 2,6 Prozent. Als Hauptursache für steigende Fallzahlen gelten zunehmende Fuß- und Nagelpilzerkrankungen bei Erwachsenen im familiären Umfeld. Meist trägt unvorsichtiges Verhalten dazu bei, dass sich Erreger innerhalb der häuslichen Gemeinschaft ausbreiten können. Darüber hinaus sind unterschiedliche Risikofaktoren dafür bekannt, die Aktivität der Fadenpilze zu begünstigen.

  • Wenn bei Sportarten wie Fußball der Fuß in engen, womöglich luftundurchlässigen Schuhen steckt, entwickelt sich leicht ein Wohlfühlklima für den Pilz. Die Erreger nutzen Verletzungen im Bereich der Zehen oder Zehenzwischenräume gern als Eintrittspforte und können auf die Nägel übergreifen.
  • Übergewicht und chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus gelten auch schon im Kindesalter als begünstigende Faktoren für Onychomykosen.
  • Nagelpilz entwickelt sich bevorzugt bei Kindern mit einem geschwächten Immunsystem und bei frühgeborenen Säuglingen.
  • Zur Gruppe gefährdeter Kinder zählen junge Menschen mit dem angeborenen Gendefekt Trisomie 21.

Nagelpilz bei Kindern: Schutz vor Erregern wichtig

Wollen Sie verhindern, dass sich Kinder in Ihrem direkten Umfeld mit Nagelpilz infizieren, sollten Sie einige Regeln einhalten. Insbesondere, wenn Familienmitglieder an einer Fuß- oder Nagelpilzerkrankung leiden, spielt der Schutz vor Ansteckung durch sorgfältige Vorbeugung eine zentrale Rolle. Einige Vorsichtsmaßnahmen helfen, die Mykose bei betroffenen Erwachsenen so schnell wie möglich zurückzudrängen und gleichzeitig eine Verschleppung innerhalb der Familie zu verhindern.

  • Ein rechtzeitiger Therapiebeginn und der Einsatz eines wirksamen Antipilzmittels sind wichtige Voraussetzungen, um die Aktivität des Erregers einzudämmen.
  • Zu den Gefahrenquellen für eine Keimübertragung zählen Tausch und Weitergabe von Utensilien zur Nagelpflege, Wäsche, Handtüchern und Fußbekleidung innerhalb der Familie. Zur notwendigen Hygiene gehört die alleinige Nutzung persönlicher Gegenstände.
  • Damit der Pilz sich nicht in die Fasern von Textilien zurückziehen kann, sollten diese bei möglichst hohen Temperaturen gewaschen werden. Wo empfindliche Materialien das heiße Wasser nicht vertragen, hilft der Canesten® Hygiene Wäschespüler, überdauernde Erreger unschädlich zu machen.

Eine entscheidende Bedeutung für die Gesundheit der Füße kommt dem richtigen Schuhwerk zu. Eine gute Passform und natürliche Materialien stellen sicher, dass im Schuh kein Nährboden für Pilzerreger entsteht. Im Kindesalter verlangt die Wahl der richtigen Schuhe Sorgfalt und Geduld. Anders als Erwachsene entwickeln Kinder kein verlässliches Gefühl dafür, ob Schuhe gut passen oder einengen. Lassen Sie sich bei Bedarf im Schuhfachhandel beraten.

Medikamente gegen Nagelpilz bei Kindern

Im Kindesalter überwacht der Arzt die Behandlung von Nagelpilz. Er stellt die genaue Diagnose, entscheidet über die richtigen Arzneimittel und die Behandlungsdauer. Die Anwendung örtlich wirksamer Präparate ist grundsätzlich möglich, verlangt aber besondere Vorsichtsmaßnahmen. Es gilt vor allem sorgfältig zu vermeiden, dass Babys und Kleinkinder die Medikamente in den Mund nehmen.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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