Füße pflegen Canesten®

Füße pflegen: Bewusste Hygiene beugt Fußpilz vor

Zusammenfassung
Fußmykosen sind die häufigsten Pilzerkrankungen der Haut. Vorbeugende Maßnahmen halten Pilzerreger fern, und die richtige Hygiene im Alltag gibt schädlichen Keimen keine Möglichkeit, sich auszubreiten.

Pilzerreger sind hartnäckige Überlebenskünstler

Pilze sind in der Umwelt weit verbreitet. Als Hauptverursacher von Fußmykosen gelten mikroskopisch kleine Fadenpilze (Dermatophyten), die sich bevorzugt in feuchten, warmen und dunklen Umgebungen aufhalten. Ideale Lebensbedingungen finden sie in öffentlichen Schwimmbädern, Saunen und Duschen, aber auch im Teppichboden viel besuchter Hotelzimmer. Von dort aus versuchen sie bei barfußlaufenden Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes Fuß zu fassen. Versagen die Abwehrmechanismen der Haut, zum Beispiel durch eine Immunschwäche, können sich die Fadenpilze ungehindert vermehren und eine Infektion verursachen.

Die Fußmykose ist ein potenzielles Einfallstor für Pilzerkrankungen in andere Bereiche der Haut und breitet sich unbehandelt bevorzugt auf Fuß- und Fingernägel und in die Leistengegend aus. Über Utensilien wie Socken, Handtücher und Nagelscheren sind Pilzerreger bei mangelnder Hygiene von Mensch zu Mensch übertragbar. Als geschickte Überlebenskünstler überstehen sie problemlos längere Mangelperioden und trotzen erfolgreich großer Hitze, Kälte oder Trockenheit. Um die hartnäckigen Keime loszuwerden, gilt es vorzubeugen, die Füße zu pflegen und Fußmykosen effektiv zu behandeln.

Umsicht schützt vor Hautpilzerkrankungen

Umsichtige Hygiene verhindert die Ausbreitung von Pilzerregern und bietet den besten Schutz vor Mykosen.
  • Eine saubere und trockene Haut ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Krankheitskeime sich nicht ausbreiten können.

  • Die Pflege mit pH-neutralen Waschlotionen und warmem Wasser reinigt gründlich und schützt gleichzeitig die natürliche Hautflora.

  • Nach dem Duschen oder Baden ist gründliches, aber sanftes Abtrocknen wichtig.

  • Zur allgemeinen Hygiene gehört der tägliche Wechsel von Wäsche und Kleidung.

  • Frische Handtücher, die nicht von Nutzer zu Nutzer wandern, schützen vor Ansteckung und werden nicht zu Wohlfühloasen für Pilzerreger.

  • Sorgfältiges Waschen von Kleidung, Handtüchern und Bettwäsche verringert das Risiko für die Ausbreitung von Pilzinfektionen. Hygiene-Spüler mit Anti-Pilz-Wirkung beseitigen die Erreger auch bei niedrigen Waschtemperaturen.

  • Darüber hinaus können Sprays mit schweißhemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften Füße, die zu Fußpilz oder Nagelpilz neigen, schützen. Produkte wie z. B. das neue CanesProtect® Fußspray unterstützen eine gesunde Fußumgebung und bekämpfen zudem geruchsbildende Bakterien.

Allgemeine Hygiene bietet Pilzerregern im Alltag die Stirn. Darüber hinaus helfen gezielte Maßnahmen, die Gesundheit der Füße zu schützen.

Richtige Fußbekleidung, um Pilzerreger fernzuhalten

Füße kommen besonders leicht in Kontakt mit Pilzerregern. Unkomplizierte Maßnahmen, die sich leicht in den Alltag einbauen lassen, helfen Ihnen, die Füße zu schützen und Mykosen vorzubeugen.
  • Bewegen Sie sich in öffentlichen Schwimmbädern, Duschen, Saunen und Hotelzimmern nicht barfuß. Schützen Sie Ihre Füße mit Badeschuhen, Flip-Flops oder Sandalen.

  • Entsorgen Sie alte Schuhe, insbesondere solche, die Sie lange Zeit beim Sport getragen haben.

  • Benutzen Sie täglich ein Anti-Pilz-Spray oder Puder, bevor Sie in Ihre Schuhe schlüpfen.

  • Ziehen Sie Ihre Schuhe zu Hause aus und geben Sie Ihren Füßen Gelegenheit, an die frische Luft zu gelangen.

  • Tragen Sie möglichst Sandalen oder Schuhe, die aus Naturmaterialien wie Leder oder Tuch gefertigt sind.

  • Wählen Sie Schuhe, die Ihnen gut passen und Ihre Füße und Zehen nicht einengen. Hohe Absätze und ein enger Zehenbereich erhöhen das Risiko für Verletzungen an der empfindlichen Haut um die Fußnägel. Die Schäden beeinträchtigen die Abwehrfähigkeit der Haut und begünstigen das Eindringen von Pilzerregern.

  • Tragen Sie täglich frische Socken, die Sie bei warmen Temperaturen oder nach dem Sport gleich wechseln. Ziehen Sie einmal getragene Socken nicht noch einmal an, ohne sie vorher gewaschen zu haben.

  • Entscheiden Sie sich für Socken aus Naturmaterialien wie Seide, Baumwolle oder Wolle und verzichten Sie auf Kunstfasern.

Die richtigen Maßnahmen, um Pilzerreger zu bekämpfen

Helfen Sie Ihrer Haut bei der Heilung, wenn ein Pilzerreger sich breitmachen konnte.
  • Halten Sie Ihre Haut trocken.
  • Sorgen Sie für eine gute Belüftung betroffener Stellen.
  • Säubern Sie Ihre Haut regelmäßig, aber achten Sie darauf, sie nicht durch übertriebene Hygiene zu reizen.

  • Tupfen Sie Ihre Haut nach dem Waschen ab, um sie zu trocknen. Verzichten Sie auf kräftiges Reiben, das die ohnehin empfindliche Haut schädigen und den Pilzerreger ausbreiten könnte.

Achten Sie darauf, einer Ausbreitung der Infektion vorzubeugen, indem Sie Ihre Hände stets gründlich waschen. Tauschen Sie Kleidungsstücke, Schuhe, Handtücher, Bettwäsche und Pflegeutensilien nicht zwischen verschiedenen Nutzern aus. Denken Sie daran, für infizierte Hautbereiche ein eigenes Handtuch zu verwenden.

Fußpflege selbst machen – wohltuend und entspannend

Gekonnt durchgeführt, ist die kosmetische Pediküre ein kleines, aber feines Wellnessprogramm für zwischendurch. Genießen Sie die intensive Pflege als kleine Auszeit vom strapaziösen Alltag – Ihre Füße werden es Ihnen mit intakter Haut und unbeschädigten Zehennägeln danken. Wenn Sie sorgfältig vorgehen und einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, gelingt es Ihnen problemlos, die Fußpflege selbst zu machen.
  • Aber Vorsicht: Sollten Sie unter Diabetes leiden, versuchen Sie sich nicht selbst an der Pediküre, sondern lassen Sie die Behandlung professionell durchführen. Das Schmerzempfinden kann durch die chronische Erkrankung eingeschränkt sein, was das Verletzungsrisiko entsprechend erhöht.

  • Lassen Sie sich fachmännisch beraten, wenn Sie unter Erkrankungen der Haut, unter eingewachsenen Fußnägeln, Warzen oder Hühneraugen leiden.

  • Achten Sie auf ein sanftes Vorgehen, um Schädigungen der Haut mit möglicherweise unangenehmen Folgen zu vermeiden.

  • Verwenden Sie stets ein eigenes Nagelpflege-Set und tauschen Sie es nicht mit anderen Nutzern aus. So können Sie verhindern, dass Krankheitskeime übertragen werden.

  • Benutzen Sie regelmäßig eine Anti-Pilz-Creme, um zu verhindern, dass Pilzerreger in die Nagelregion eindringen.

Die folgenden Tipps zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Fußpflege zum Wellnesserlebnis wird.

Das sollten Sie bereitlegen

Bereiten Sie Ihre Pediküre gut vor und legen Sie alle Utensilien in Reichweite zurecht, damit Sie die entspannte Behandlung nicht durch Suchaktionen unterbrechen müssen. Um Fußpflege selbst zu erledigen, brauchen Sie:
  • Ein Becken oder eine Waschschüssel für das Fußbad
  • Ein frisches Handtuch
  • Badezusatz
  • Eine Nagelschere oder einen Nagelclip
  • Eine Nagelfeile
  • Bimsstein oder eine Hornhautfeile
  • Peeling und Nagelöl
  • Nagellack, wenn Sie Wert auf dekorative Kosmetik legen
  • Zum Abschluss eine Fußcreme und lockere Baumwollsocken.
Liegt alles griffbereit, kann Ihr Wellnessprogramm mit einem Bad für die Füße starten.

Füße baden

Ein warmes Fußbad reinigt und wärmt Ihre Füße, fördert die Durchblutung und löst die Hornhaut. Achten Sie auf eine Wassertemperatur von 37 bis 38 Grad, damit die bestmögliche Wirkung erzielt wird. Tauchen Sie Ihre Füße etwa acht bis zehn Minuten lang ein; in dieser Zeit weicht die Haut auf, trocknet aber noch nicht aus. Verwenden Sie einen Badezusatz, den Sie gut vertragen. Wählen Sie möglichst ein pH-neutrales Produkt, das den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht angreift. Tupfen Sie die Füße nach dem Bad mit einem Handtuch vorsichtig trocken. Gehen Sie dabei sorgfältig vor, verzichten Sie auf unsanftes Rubbeln und beachten Sie auch die Zehenzwischenräume, in denen keine Feuchtigkeit zurückbleiben sollte.

Nägel kürzen

Nehmen Sie im nächsten Schritt das Kürzen der Zehennägel in Angriff. Nagelränder, die über die Kuppe ragen, können Sie mit der Schere oder dem Clip zurückschneiden. Achten Sie auf eine möglichst gerade Schnittfläche ohne Rundung, scharfe Kanten und eckige Ränder, um den unangenehmen Folgen einwachsender Zehennägel vorzubeugen. Das abschließende Feilen bringt die Nägel zusätzlich in Form und beseitigt verbliebene Unebenheiten. Mit einem speziellen Stäbchen lässt sich die dünne Nagelhaut sanft zurückschieben. Verzichten Sie unbedingt auf die Behandlung der empfindlichen Nagelhaut mit der Nagelschere – Verletzungen entzünden sich sehr schnell.

Hornhaut entfernen

Die Haut der Füße neigt besonders an den stark beanspruchten Regionen von Ballen und Ferse zu stärkerer Verhornung. Deshalb sollte Ihr besonderes Augenmerk bei der Fußpflege dem Entfernen aufgeweichter Hornschichten gelten. Gehen Sie ausgesprochen vorsichtig zu Werke und rubbeln Sie mit dem Bimsstein oder der Hornhautfeile nur Zellschichten weg, die sich nach dem warmen Bad ohnehin leicht lösen lassen. Verzichten Sie auf den Einsatz eines Hornhauthobels, um der Verletzungsgefahr durch zu tiefe Schnitte aus dem Weg zu gehen.

Peeling und Nagelöl anwenden

Dem Pflegeprogramm können Sie nach Belieben und Gewohnheit weitere Maßnahmen zur Verschönerung folgen lassen. Achten Sie darauf, Reste von Nagellack zu entfernen, bevor Sie mit der Behandlung beginnen. Wenn Sie Fußpflege selbst machen, kann ein Cremepeeling zusätzlich dazu beitragen, lose Hornschüppchen zu entfernen und das Hautbild zu verbessern. Tragen Sie die Creme mit kreisenden Bewegungen auf und massieren Sie sie im Anschluss sanft ein. Die Reste der Creme waschen Sie später ab und trocknen die Füße in bewährter Weise sorgfältig ab. Wenn Ihre Haut trocken und die Nägel spröde sind, hilft die Behandlung mit Nagelöl. Massieren Sie das Öl sanft im Bereich von Hornplatte, Nagelhaut und Nagelfalz ein und pausieren Sie eventuell mit dem Auftragen von Nagellack, wenn Ihre Nägel angegriffen sind.

Füße eincremen

Schließen Sie Ihre kosmetische Pediküre ab, indem Sie Ihre Füße sorgfältig und großzügig eincremen. Die Creme pflegt Ihre Haut, schützt Sie vor dem Austrocknen und die Massage regt noch einmal die Durchblutung an. Wenn Sie die Behandlung abends durchführen, ziehen Sie einfach ein Paar leichte Baumwollsocken an und schlüpfen Sie anschließend mit einem guten Buch ins Bett, damit die Creme vollständig einziehen kann.
Pflichttext