Wieso gerade jetzt?! Scheidenpilz im Urlaub

Eine Pilzinfektion im Intimbereich ist immer eine unangenehme Angelegenheit. Besonders lästig wird es jedoch, wenn der Scheidenpilz im Urlaub zuschlägt. Schließlich hat man sich das ganze Jahr auf die verdiente Auszeit gefreut und möchte die schönsten Wochen des Jahres unbeschwert genießen. Aber auch, wenn es so ziemlich das Letzte ist, was eine Frau sich wünscht: Scheidenpilz kommt im Urlaub häufig vor. Allerdings ist die Infektion kein Grund zur Panik, denn dank der modernen Therapiemöglichkeiten mit Anti-Pilz-Kombinationen sind Sie in der Regel ganz schnell wieder beschwerdefrei.

Warum neigen viele Frauen gerade im Urlaub zu Scheidenpilz?

Manchmal ist es wie verhext: Vor dem Urlaub war man noch gesund, aber kaum möchte man Sonne, Strand und Hitze so richtig genießen, macht sich der Scheidenpilz bemerkbar. Warum ist das so? Scheidenpilz wird durch Hefepilze ausgelöst. Diese sind auch bei vielen gesunden Frauen in der Scheidenflora nachweisbar. Zu den typischen Symptomen einer Pilzinfektion kommt es erst dann, wenn sich die Hefepilze zu stark vermehren. Manchmal entstehen gerade im Urlaub die besten Voraussetzungen dafür, denn Pilze lieben ein feuchtwarmes Klima. Wenn Sie also am Strand sind, baden gehen und dann die Badebekleidung am Körper trocknen lassen, erhöht sich das Risiko für eine Pilzinfektion. Ähnlich günstige Wachstumsbedingungen entstehen, wenn Sie bei sehr warmem Wetter enge Kleidung tragen und demzufolge auch im Intimbereich vermehrt schwitzen. Abgesehen davon, dass im Urlaub ein Pilz begünstigendes Mikroklima entstehen kann, gibt es weitere mögliche Auslöser für die Infektion. So gibt es beispielsweise Hinweise darauf, dass eine zuckerreiche Ernährung das Wachstum von Hefepilzen verstärken kann. Viele Menschen gönnen sich im Urlaub öfter als sonst süße Leckereien wie Eis, Softdrinks oder Gebäck, was möglicherweise den Pilzen zugutekommt. Und schließlich gibt es Menschen, bei denen nach einer lange anhaltenden Belastung die Immunabwehr nachlässt, sobald sie endlich zur Ruhe kommen. Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn mit der Urlaubsreise ein Klimawechsel einhergeht. Er äußert sich zum Beispiel dadurch, dass die Betroffenen gleich zu Beginn der Reise eine heftige Erkältung bekommen. Bei Frauen, die ohnehin zu Scheidenpilz neigen, kann es aus diesem Grund auch zu einer Pilzinfektion im Urlaub kommen.

Scheidenpilz im Urlaub – was nun?

Wenn Sie die ersten Symptome von Scheidenpilz im Urlaub bemerken, ist schnelles Handeln angesagt. Schließlich wollen Sie diese Erholungszeit möglichst beschwerdefrei genießen. Vor allem, wenn Sie früher schon Erfahrungen mit Pilzinfektionen gemacht haben, empfiehlt es sich, ein Anti-Pilz-Medikament in der Reiseapotheke zu haben. Bewährt haben sich die modernen Kombi-Präparate, die Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke kaufen oder online bestellen können. Es handelt sich hierbei um eine kombinierte Therapie aus einer oder auch mehreren Vaginaltabletten und einer Pilz bekämpfenden Creme. Beide enthalten einen antimykotischen Wirkstoff. Besonders bewährt hat sich dabei Clotrimazol. Dieser Wirkstoff bekämpft nicht nur die Hefepilze, sondern ist auch gegen bestimmte Bakterien wirksam, die unter Umständen den Scheidenpilz begleiten. Dank moderner Scheidenpilz-Medikamente klingen die unangenehmen Symptome meist innerhalb von wenigen Tagen ab und Sie können unbeschwert weiter den Urlaub genießen.

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Letzte Änderung: 14.06.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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