Scheidenpilz: Die Behandlung sorgt für eine schnelle Linderung der Beschwerden

Jede Frau, die bereits einmal von Scheidenpilz betroffen war, weiß, wie unangenehm diese Infektion ist. Dank Medikamenten mit dem bewährten Wirkstoff Clotrimazol ist die Scheidenpilz-Behandlung diskret und zuverlässig möglich.

Scheidenpilz, was tun? Das fragen sich besonders Frauen, die zum ersten Mal an Scheidenpilz leiden. Generell ist bei Scheidenpilz die Behandlung bequem in Eigenregie möglich. Erfahren Sie hier, was Sie zum Thema Vaginalmykose wissen sollten.

Symptome erkennen und den Scheidenpilz bekämpfen

Eine Vaginalmykose ist leicht an den für diese Erkrankung typischen Beschwerden zu erkennen. Auch Frauen, die zum ersten Mal an Scheidenpilz leiden, können in den meisten Fällen sicher selbst die Infektion erkennen.

Die meisten Frauen mit einer Pilzinfektion im Intimbereich leiden unter:

  • starkem Jucken im Intimbereich
  • weißlichen Belägen auf der Schleimhaut
  • leicht geschwollenen Schamlippen
  • bröckeligem, weißem Ausfluss mit einer an Quark erinnernden Konsistenz

Stellen Sie diese Symptome bei sich selbst fest, leiden Sie sehr wahrscheinlich unter Scheidenpilz. Die Behandlung können Sie leicht selbst durchführen. In der Apotheke erhalten Sie Präparate mit dem bewährten Wirkstoff Clotrimazol gegen Scheidenpilz. Zur Behandlung von Pilzinfektionen sind Kombinationspräparate besonders gut geeignet. Sie bestehen aus einer oder drei Vaginaltabletten und einer Salbe. Einfach und bequem ist bei Scheidenpilz die Behandlung an nur einem Tag. Moderne Mittel gegen Scheidenpilz benötigen nur eine Vaginaltablette, um den Scheidenpilz zuverlässig zu bekämpfen. Die Salbenbehandlung des äußeren Intimbereichs führen Sie dabei über 3 bis 7 Tage lang durch. Ein Arztbesuch ist in den meisten Fällen nicht nötig.

Suchen Sie einen Gynäkologen auf, wenn:

  • Sie zum ersten Mal an Scheidenpilz erkrankt sind und sich unsicher fühlen
  • Sie jünger als 12 Jahre sind
  • Sie unter einem übel riechenden, fischigen Ausfluss leiden
  • die Symptome sich trotz Behandlung nach drei Tagen nicht deutlich gebessert haben oder nicht nach sieben Tagen vollständig verschwunden sind
  • Sie unter Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit oder Erbrechen leiden
  • Sie Schmerzen im Bauch oder im Unterleib verspüren
  • Sie schwanger sind oder stillen
  • Sie bei einer früheren Scheidenpilz-Behandlung allergisch auf einen Inhaltsstoff der Medikamente reagiert haben.

Das erste Mal Scheidenpilz: Die Behandlung ist einfach und bequem

„Habe ich Scheidenpilz?“, fragen sich viele Frauen, wenn Sie ein lästiges Jucken oder unangenehmes Brennen im Intimbereich bemerken. Besonders Frauen, die ihre erste Scheidenpilz-Infektion erleben, warten oft viel zu lange mit der Behandlung und leiden unnötig unter den Symptomen. Die Beschwerden im Intimbereich sind ihnen peinlich und sie hoffen, dass die Erkrankung von selbst ausheilt. Dabei ist bei Scheidenpilz die Behandlung sehr einfach und bequem möglich und verschafft Ihnen eine schnelle Linderung. Wenn Sie bei sich selbst die typischen Anzeichen für eine Vaginalmykose entdecken, zögern Sie nicht und beginnen Sie mit der Behandlung. Wenn Sie sich unsicher fühlen, suchen Sie Ihren Frauenarzt auf. Nach einem Anamnese-Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird er Ihnen ein Präparat verordnen, dass Sie rezeptfrei in jeder Apotheke erhalten. In den meisten Fällen erkennt der Arzt eine Scheidenpilz-Infektion bereits an den geschilderten Beschwerden. Auch im Intimbereich ist diese Erkrankung leicht mit dem bloßen Auge zu erkennen. Falls Sie die diskrete Beratung in einer Apotheke bevorzugen, schildern Sie die typischen Symptome dem Apotheker oder der Apothekerin, die Ihnen ebenfalls eine passende Scheidenpilz-Behandlung empfehlen werden.

Ist es sicher Scheidenpilz?

Eine vaginale Pilzerkrankung ist nicht die einzige Möglichkeit für eine Infektion im Intimbereich. Teilweise verursacht die bakterielle Vaginose ähnliche Beschwerden. Auch hier leiden betroffene Frauen z.T. unter einem juckenden oder brennenden Intimbereich und Ausfluss. Allerdings fehlen die weißlichen Beläge auf der Schleimhaut und der Ausfluss hat oft einen sehr unangenehmen, an verdorbenen Fisch erinnernden Geruch. Eine bakterielle Vaginose ist eine völlig andere Erkrankung als Scheidenpilz, die Krankheit wird deshalb anders behandelt.

Scheidenpilz: Sind Hausmittel sinnvoll oder nicht?

Manche Frauen greifen bei der Scheidenpilz-Behandlung auf Hausmittel zurück. In der Theorie erscheinen die Mittel sinnvoll, in der Praxis dagegen erweisen sie sich im harmlosesten Fall als wirkungslos, im schlimmsten Fall verstärken Sie die Beschwerden.

  • Naturjoghurt soll das Scheidenmilieu normalisieren und den Pilz bekämpfen. Als Scheidenpilz-Behandlung ist Joghurt jedoch ungeeignet: Er liefert dem Pilz Nährstoffe, und die feuchte Wärme in Tampon oder Schwämmchen fördert seine Entwicklung zusätzlich.
  • Knoblauch soll als natürliches Anti-Pilzmittel wirken. Tatsächlich reizen die Inhaltsstoffe des Lauchgewächses die Schleimhäute zusätzlich. Das Brennen verstärkt sich, und die Pilze können leichter ins Gewebe eindringen.
  • Essigspülungen sollen durch die Säure den pH-Wert in der Scheide senken. Faktisch ist dieser Effekt in Untersuchungen nicht nachweisbar. Die im Essig enthaltene Säure schädigt das empfindliche Scheidenmilieu eher noch zusätzlich.
  • Scheidenspülungen sollen den Pilz ausspülen. Da die Pilzerreger fest mit den oberen Hautzellen verbunden sind, kann das nicht funktionieren. Kräuter wie Salbei, Kamille oder auch Teebaumöl bekämpfen Hefepilze nicht zuverlässig. Allerdings können die enthaltenen ätherischen Öle für zusätzliche Reizungen sorgen.

Bei Scheidenpilz sind Hausmittel keine geeignete Behandlungsmethode. Präparate aus der Apotheke mit dem bewährten und gut verträglichen Wirkstoff Clotrimazol bekämpfen Scheidenpilz-Infektionen zuverlässig und wirkungsvoll. Unterstützen Sie das Scheidenmilieu besser durch das Tragen von Unterwäsche aus Naturfasern. Waschen Sie die Wäsche bei mindestens 60 °C, bei niedrigeren Waschtemperaturen ist ein Hygienespüler sinnvoll. Ihr Scheidenmilieu können Sie mit sanfter Intimhygiene unterstützen. Spezielle Waschlotionen erhalten den natürlichen Säureschutzmantel und helfen Pilzinfektionen vorzubeugen.

Scheidenpilz – ist ein Arztbesuch notwendig?

Eine Vaginalmykose ist eine unangenehme, aber harmlose Erkrankung. In den meisten Fällen können Sie die Scheidenpilz-Behandlung bequem und diskret selbst durchführen. In der Apotheke erhalten Sie bewährte und zuverlässige Medikamente, um die Infektion zu bekämpfen. In diesem Video erfahren Sie, wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten und wann Sie die Scheidenpilz-Behandlung selbst durchführen können.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland