Podologen sind Spezialisten für Fußprobleme

Während eine kosmetische Fußpflege sich mit professionellen Kenntnissen vorwiegend der optischen Erscheinung Ihrer Füße widmet, verfügen Podologen über eine spezielle Ausbildung zur Behandlung medizinischer Probleme im Bereich der Füße und Fußnägel. Sie gehören den medizinischen Fachberufen an und sind daher vertraut mit der Pediküre von Problemnägeln und der Behandlung von Fuß- und Nagelerkrankungen wie einem Nagelpilz. Podologen beantworten Ihnen auch Ihre Fragen zu der Entstehung und zur professionellen Behandlung von Nagelpilzinfektionen.

Warum ist der Nagelpilz so verbreitet und wie kommt es zur Infektion?

Nagelpilz zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Finger- und Fußnägel, wobei die Ansteckungsgefahr für die Fußnägel mit etwa 80 Prozent der Fälle deutlich höher ist. Der Grund dafür ist leicht nachvollziehbar, denn wenn Sie sich barfuß in Schwimmbädern, Saunen oder Gemeinschaftsduschen bewegen, sind Ihre Füße dem Infektionsrisiko direkt ausgesetzt. Das Tragen von engen Schuhen sowie Fußbekleidungen, die eine verstärkte Schweißbildung begünstigen, aber auch Verletzungen beim Sport erhöhen das Infektionsrisiko. Liegt erst einmal eine Nagelpilzinfektion vor, können Sie diese innerhalb von sechs Wochen mit dem Canesten® EXTRA Nagelset und der Canesten® EXTRA Creme behandeln.

Kann ich den Nagelpilz nicht einfach selbst behandeln?

Sie haben die Möglichkeit, mit rezeptfreien Präparaten aus der Apotheke den Nagelpilz selbst zu behandeln, bei Einigen benötigen Sie dabei sehr viel Geduld. Eine professionelle Unterstützung durch eine Podologin oder einen Podologen kann in dieser Situation hilfreich sein und zu einem schnelleren Heilungsprozess führen. Aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung sind Podologen mit der Behandlung von Nagelpilz vertraut. Sie verfügen zudem über die notwendigen Instrumente, um die Behandlung sicher und für Sie schonend durchzuführen. Auch das Entzündungsrisiko infolge einer zusätzlichen bakteriellen Infektion kennen Podologen und führen die Behandlung daher sehr achtsam und unter Berücksichtigung der hygienischen Anforderungen durch. Podologen beraten Sie außerdem darüber, wie Sie selbst ein Fortschreiten der Pilzinfektion oder die Ansteckung Ihrer Mitmenschen vermeiden können.

Welche Methoden wenden Podologen bei der Nagelpilz-Behandlung an?

Zur Nagelpilz-Bekämpfung wenden Podologen topische Therapien, also lokale Behandlungsformen, an. Die Methoden, mit denen Podologen den Nagelpilz bekämpfen, reichen von konventionellen bis zu hochmodernen Behandlungsverfahren. Neben der Bekämpfung des Nagelpilzes führen Podologen auch die fachgerechte Pediküre der vom Nagelpilz befallenen Nägel durch, denn auch das Schneiden und Feilen der besonders brüchigen Nägel erfordert medizinisches Fachwissen, um mögliche Verletzungen oder weitere Infektionen zu vermeiden. Zudem bildet der Schutz der noch nicht befallenen Nägel einen Teil der Behandlung, damit die Pilzinfektion sich nicht auf die anderen Nägel oder die Haut ausdehnt.

Welche konventionellen Behandlungsmethoden setzen Podologen ein?

Bei der konventionellen Nagelpilz-Behandlung schleifen Podologen die Oberfläche des Nagels mit einem professionellen Schleifgerät vorsichtig und für Sie schmerzfrei an. Ist der Nagel aufgrund der Pilzinfektion bereits verdickt, wird die obere Schicht soweit wie möglich abgeschliffen. Die durch das Schleifen angeraute Oberfläche des Nagels nimmt die Pilz bekämpfenden Wirkstoffe der Cremes, Salben oder Lacke, die anschließend aufgetragen werden, leichter auf. Diese Behandlung muss über eine lange Zeit regelmäßig wiederholt werden, wobei die Podologen in den Folgebehandlungen jeweils die aufgeweichten Bereiche des Nagelpilzes durch Abschleifen entfernen und das Präparat zur Aufweichung der nächsten Nagelschicht erneut auftragen.

Wie funktionieren photodynamische Therapien zur Nagelpilz-Behandlung?

Moderne photodynamische antimikrobielle Therapien, auch unter der Abkürzung PACT bekannt, ergänzen die konventionellen Behandlungsmethoden und sollen die Nagelpilz-Bekämpfung beschleunigen. Nach dem Abschleifen und dem Auftragen eines besonders gefärbten Präparats erfolgt nach einer Einwirkzeit eine Belichtung in einem speziellen Lichtspektrum. Da Pilze, Viren und Bakterien auf Licht in bestimmten Wellenlängen empfindlich reagieren, wird auf diese Art eine Bekämpfung versucht-- Die Behandlung wird innerhalb einer Woche zwei Mal wiederholt. Für die gesunden Bereiche des Nagels und die Haut ist diese Methode unschädlich.

Wie bekämpft eine Laserbehandlung den Nagelpilz?

Die Laserbehandlung ist eine weitere Therapieform, die zu einer schnellen Bekämpfung des Nagelpilzes beitragen soll. Dennoch ist die Behandlung über mehrere Monate einmal monatlich erforderlich. Ein Infrarot-Laserstrahl durchdringt den befallenen Nagel und soll aufgrund seiner Temperatur die Struktur des Nagelpilzes zerstören. Für die gesunden Bereiche des Nagels sowie für das darunterliegende Nagelbett ist die Laserbehandlung unschädlich. Sie erfolgt i.d. R. schmerzfrei und dauert jeweils nur wenige Minuten. In Fachkreisen gilt diese Methode allerdings bisher nicht allgemein anerkannt.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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