Auf die Auswahl kommt es an: keine Angst vor Nagelpilz-Medikamenten bei Kindern

Wenn sich Kinder mit einem Nagelpilz infizieren, leiden die Eltern mit und suchen nach einer möglichst schnellen Therapie. Gleichzeitig besteht jedoch Sorge, ob die gängigen Nagelpilz-Medikamente auch für Kinder unbedenklich sind.

Die meisten Nagelpilz-Medikamente eignen sich nur für Erwachsene

Wer sich auf die Suche nach einem Antipilz-Medikament für Kinder macht, wird schnell feststellen: Viele Präparate sind nur für Erwachsene empfohlen. Das gilt für Lacke, Salben und Tinkturen ebenso wie für Medikamente zur oralen Einnahme. So mancher gerät in Versuchung, es lieber mit vermeintlich sanften Methoden wie Hausmitteln, Eigenurin oder homöopathischen Mitteln zu versuchen. Doch Vorsicht: Diese Methoden sind längst nicht so harmlos, wie oft behauptet wird. Außerdem ist die medizinische Wirksamkeit nicht nachgewiesen. Wer Nagelpilz bei seinem Kind zuverlässig behandeln will, kommt um spezielle Antimykotika nicht herum. Aber welche Präparate eignen sich für Kinder am besten?

Medikamente zur inneren Anwendung

Eine Möglichkeit, Nagelpilz bei Kindern zu behandeln, sind Medikamente zur inneren Anwendung. Es gibt sie in Tabletten- bzw. Kapselform und auch als Saft. Die darin enthaltenen Wirkstoffe, zum Beispiel Fluconazol, bekämpfen den Pilzbefall im gesamten Organismus. Man spricht deswegen auch von einer systemischen Therapie. Die Bekämpfung des Nagelpilzes mit Medikamenten zur inneren Anwendung hat allerdings erhebliche Nachteile. Zunächst einmal sind diese Medikamente verschreibungspflichtig. Der Besuch beim Facharzt – in der Regel ist das ein Hautarzt – ist also unverzichtbar. Nicht immer bekommt man dort gleich einen Termin, was den Behandlungsbeginn verzögern kann. Hinzu kommt, dass die Therapie mit Medikamenten zum Einnehmen mehrere Monate dauert. Damit die Antipilzmittel wirken, müssen sie über viele Wochen zuverlässig eingenommen werden. Dabei fällt – und das ist der dritte und wahrscheinlich entscheidende Nachteil – besonders ins Gewicht, dass die Antipilzmedikamente zum Einnehmen teilweise starke Nebenwirkungen haben. Diese betreffen vor allem den Magen-Darm-Trakt. Speziell bei Fluconazol ist jedoch auch schon über Leberschäden berichtet worden.

Die Alternative: Mittel zur äußeren Anwendung

Wesentlich besser verträglich sind Nagelpilz-Medikamente zur äußeren Anwendung. Auch hier ist die Auswahl an Präparaten, die für Kinder geeignet sind, sehr begrenzt. Es gibt jedoch ein Mittel, das nicht nur schnell und zuverlässig wirkt, sondern auch bei Kindern angewendet werden kann. Diese sollten allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden. Die Kombination aus einem Nagelset, wie dem Canesten Extra Nagelset, und einer speziellen Creme bekämpft Nagelpilz als Kurztherapie in nur sechs Wochen. Dabei wird zunächst der erkrankte Bereich des Nagels mit dem Nagelset aufgeweicht und abgeschabt. Anschließend kommt die Creme mit dem Antimykotikum Bifonazol zum Einsatz und bekämpft die Erreger bis ins Nagelbett hinein. Danach kann der entfernte Nagel gesund nachwachsen.

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Letzte Änderung: 14.06.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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