Probleme auf Schritt und Tritt: Wenn Fußpilz die Fußsohle infiziert

Etwa ein Drittel der Menschen in den westlichen Industrieländern leidet unter Fußpilz. Fußsohle und Fußrücken sind dabei eher selten befallen: Vielmehr ist es typisch für die Infektion, dass die Symptome vor allem die Zehenzwischenräume betreffen, da dort am ehesten das für die Pilze günstige feucht-warme Klima herrscht. Sichtbar und spürbar wird die Pilzinfektion dadurch, dass die Haut an den betreffenden Stellen aufweicht, juckt, schuppt, gerötet ist und im weiteren Verlauf sogar Bläschen bildet.

In welcher Form befällt Fußpilz die Fußsohle?

Wesentlich seltener kommt es vor, dass der Fußpilz die Fußsohle infiziert, denn diese ist im Vergleich zu den Zehenzwischenräumen eher trocken. Die Dermatologen unterscheiden grundsätzlich drei Arten von Fußpilz:

  • Die am weitesten verbreitete Form ist der Fußpilz zwischen den Zehen (Interdigitalmykose).
  • Infiziert der Fußpilz die Fußsohle und wandert von dort zu den Fußkanten und zum Fußrücken, spricht man von einer Mokassin-Mykose. Von dieser Form sind vor allem Diabetiker häufig betroffen.
  • Bei der dritten Variante, der vesikulös-dyshidrotischen Form, befällt der Fußpilz die Fußsohle im Fußgewölbe und breitet sich von dort zu den Fußkanten aus.

Es gibt also zwei Arten von Fußpilz, bei denen die Fußsohle betroffen ist. Diese lassen sich aufgrund der genauen Symptome voneinander unterscheiden. Bei der Mokassin-Mykose ist die infizierte Haut leicht entzündet und gerötet; es bilden sich feine, trockene Schuppen. Im späteren Verlauf lässt der Fußpilz die Fußsohle stark verhornen. Die Haut reißt häufig ein, was mit Schmerzen einhergeht. Die vesikulös-dyshidrotische Form erkennt man daran, dass sich an der Fußsohle viele kleine Bläschen bilden. Zudem juckt und spannt die Haut.

Was kann man tun, wenn der Fußpilz die Fußsohle infiziert hat?

Wenn die Fußsohle mit Fußpilz infiziert ist, ist das besonders unangenehm. Sowohl die Schmerzen bei der Mokassin-Mykose als auch der starke Juckreiz der vesikulös-dyshidrotischen Infektion können jeden Schritt zur Qual werden lassen. Mithilfe geeigneter Medikamente können Sie die Infektion jedoch sehr gut auch in Eigenregie behandeln. Bewährt haben sich hierbei die antimykotischen Wirkstoffe Bifonazol und Clotrimazol, die Sie in Form von Cremes lokal anwenden. Einige dieser Antipilzmittel erhalten Sie auch rezeptfrei in der Apotheke. Bei konsequenter Anwendung verspüren die meisten Betroffenen schon nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung der Symptome.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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