Vermeintlich bewährte Hausmittel ohne Nutzen und Wirkung

Sind Sie von einer Pilzerkrankung an Ihren Finger- oder Fußnägeln betroffen? Falls Ja, sollten Sie möglichst früh handeln. Zum Glück lässt sich Nagelpilz unkompliziert behandeln – sogar in Eigenregie. Allerdings gibt es eine Voraussetzung: Sie müssen sich für das richtige Mittel entscheiden.

Tipp: Je eher Sie die Pilzerkrankung Ihrer Finger- oder Fußnägel mit einem wirksamen Medikament bekämpfen, desto schneller haben Sie den Nagelpilz im Griff. Bei frühzeitigem Behandlungsbeginn dringen die Erreger noch nicht tief ins Nagelbett ein und lassen sich deswegen leichter von den Wirkstoffen der antimykotischen Medikamente erreichen.

Welche Hausmittel sind für die Behandlung von Nagelpilz empfehlenswert?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Kein Hausmittel erweist sich als wirkungsvoll im Kampf gegen Nagelpilz. Bislang liegt kein wissenschaftlich fundierter Beweis für die Wirksamkeit eines Hausmittels gegen Nagepilzerkrankungen vor. Dies trifft auf jede Art von bekanntem „Geheimtipp“ gegen Nagelpilz zu. Im Einzelnen handelt es sich dabei insbesondere um die folgenden Hausmittel:

Knoblauch – Gut für die allgemeine Gesundheit, aber wirkungslos gegen Nagelpilzpilz

Aufgrund seines außerordentlich hohen Gehalts an ätherischen Ölen, Vitaminen und anderen gesunden Inhaltsstoffen gilt Knoblauch als sehr gesund. Doch gegen die hartnäckigen Erreger des Nagelpilzes sind die Wirkstoffe des Knoblauchs machtlos.

Teebaumöl – Reich an ätherischen Ölen, nutzlos gegen Nagelpilz

Seit ein paar Jahrzehnten avanciert das exotische Teebaumöl zu einer echten Wunderwaffe gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Sie sollten bei diesem Mittel aber Vorsicht walten lassen: Die hohe Konzentration an ätherischen Ölen im Teebaumöl reizt Haut und Nägel, sodass die Pilzerreger sich noch besser vermehren können. Ein abtötender oder wachstumshemmender Effekt auf Pilzsporen ist von Teebaumöl nicht belegt.

Essig – Unentbehrlich in der Küche, ohne Wirkung bei der Nagelpilzbehandlung

Essig richtet gegen Nagelpilz nichts aus. Genau wie bei Teebaumöl besteht bei diesem Hausmittel sogar die Gefahr, dass es durch seine Aggressivität den Nagel beziehungsweise die umgebende Haut an den Zehen oder Fingern noch weiter schwächt.

Alkohol und Backpulver – Wirkungslos bei der Nagelpilztherapie

Hochkonzentrierter Alkohol und Backpulver helfen Ihnen nicht, wenn Sie Ihren Nagelpilz wieder loswerden möchten. Sparen Sie sich den Aufwand, täglich mühsam Backpulver entweder in Pulverform oder in Wasser als Brei angerührt auf Ihre Nägel aufzutragen. Als genauso wirkungslos erweist sich diese Prozedur mit Alkohol.

Eigenurin keine hilfreiche Methode

Vereinzelt wird eine Therapie mit Eigenurin als wirkungsvolles Hausmittel gehandelt. Dabei lautet die Empfehlung, einmal oder mehrfach täglich frischen Eigenurin auf die betroffenen Nagelareale aufzutragen. Auch eine orale Einnahme von Eigenurin soll gegen die Pilzerkrankung helfen. Lassen Sie sich von diesen Empfehlungen nicht überzeugen. Schließlich ist diese Form der Behandlung von Nagelpilz sehr unangenehm und bringt keinerlei Eindämmung oder sogar Linderung des Nagelpilzes.

Schenken Sie bewährten Antimykotika aus der Apotheke Ihr Vertrauen

Statt sich mit wirkungslosen Hausmitten abzumühen und dabei auch noch wertvolle Zeit zu verlieren, in der die Nagepilzinfektion immer weiter fortschreitet, sollten Sie auf bewährte zuverlässige Medikamente aus der Apotheke setzen. Dort bekommen Sie Mittel, mit denen Sie Nagelpilz wirksam bekämpfen können.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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