Die besten Tipps zur Prävention von Nagelpilz

Nagelpilz ist eine Erkrankung, die keinen reinen Schönheitsfehler darstellt. Verfärbte und brüchige Nägel sind unangenehm und werden gern versteckt. Erfahren Sie hier, wie Sie einem Nagelpilz effektiv vorbeugen können.

Nagelpilz ist eine unangenehme Erkrankung, die eine konsequente Behandlung benötigt. Bis Ihre Nägel nach der Therapie wieder in voller Schönheit nachgewachsen sind, vergehen oft Monate. Doch wer die Risiken für die Ansteckung kennt, kann Nagelpilz vorbeugen. Das richtige Verhalten minimiert die Gefahr, an einer Pilzinfektion der Nägel zu erkranken, deutlich.
Das Risiko für Nagelpilz steigt durch

  • eine vorangegangene Infektion mit Fußpilz
  • ein feucht-warmes Klima im Schuh
  • entzündliche Erkrankungen an Nagel und Nagelbett
  • stark durch Wärme und Feuchtigkeit aufgequollene Haut
  • ein hohes Lebensalter
  • Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder ein geschwächtes Immunsystem

Mit dem richtigen Schuhwerk Nagelpilz vorbeugen

Eine Pilzerkrankung an den Füßen oder an den Nägeln ist keine Frage der Hygiene. Spross- oder Fadenpilze (Dermatophyten) befallen auch saubere Füße. Tragen Sie möglichst keine Schuhe, in denen Ihre Füße stark schwitzen. Pilze benötigen zum Wachstum eine feuchte und warme Umgebung. In einem nur wenig oder gar nicht atmungsaktiven Schuh finden sie optimale Lebensbedingungen vor. Zusätzlich quellen die Haut und die Nagelplatte durch die Feuchtigkeit auf und bieten Pilzen eine leicht zugängliche Eintrittspforte. Mit Schuhen aus Leder oder atmungsaktiven Stoffen können Sie einem Befall mit Nagelpilz vorbeugen. Achten Sie darauf, dass die Schuhe nicht zu eng sitzen. Sonst bildet sich besonders zwischen den zusammengepressten Zehen ein unbelüfteter, feuchter Raum, der die Pilzinfektion geradezu herausfordert.

Mit Naturfasern Nagelpilz vorbeugen

Ebenso wie bei den Schuhen sind auch bei den Socken natürliche Fasern vorteilhaft. Mit Strümpfen aus Baumwolle können Sie einer Infektion mit Nagelpilz vorbeugen. Die Naturfasern nehmen viel Feuchtigkeit auf und lassen den Fuß gleichzeitig weniger schwitzen. Tragen Sie, wann immer möglich, Socken mit einem hohen Anteil reiner Baumwolle. Kunstfasern wie Nylon lassen die Haut nicht atmen und transportieren Feuchtigkeit nicht ab. Besonders in engem Schuhwerk wie Pumps sorgen sie für ideale Bedingungen für Pilze. Socken aus Baumwolle haben gegenüber Kunstfasern noch einen zweiten Vorteil: Sie lassen sich bei 60 °C waschen. So hohen Temperaturen sind die Pilzerreger nicht gewachsen.

Immer gut abtrocknen!

Füße werden abgetrocknet

Nach dem Duschen oder Baden ist die Haut aufgeweicht und besonders anfällig für Infektionen. In der feuchten Wärme fühlen sich Dermatophyten besonders wohl. Trocknen Sie Ihre Füße immer besonders gründlich ab. Besonders die Zwischenräume zwischen den Zehen sollten Sie nicht vergessen. Dort ist die Haut sehr dünn und weich. Pilze können sich dort leicht ausbreiten und erst die Haut und dann den Nagel befallen. Auch der oft tiefe Nagelfalz an der großen Zehe ist anfällig für Pilzinfektionen. Sie können dem Nagelpilz vorbeugen, wenn Sie die Füße sanft und gründlich mit einem Föhn trocknen. Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie anfällig für Mykosen (Pilzerkrankungen) sind.

Barfuß gehen ist gesund, aber …

Mediziner raten dazu, möglichst oft ohne Schuhe zu laufen. Barfuß gehen trainiert die Muskulatur der Füße und beugt Fehlstellungen vor. Gleichzeitig wird die Haut gut belüftet, und die empfindlichen Zehenzwischenräume trocknen ab. Generell ist es richtig, sich möglichst viel ohne Schuhe zu bewegen. Aber an Orten, wo viele Menschen ohne Schuhwerk laufen und vielleicht auch noch ein feuchtes Klima herrscht, können Sie Nagelpilz am besten vorbeugen, indem Sie geeignete Schuhe tragen. Das gilt für das Schwimmbad oder den Dusch- und Umkleidebereich des Fitnessstudios. Auch in Hotelzimmern ist es sinnvoll, nicht barfuß zu gehen.

Im Schuhgeschäft Nagelpilz vorbeugen

Sogar neue Schuhe können Ihnen einen Fuß- oder Nagelpilz bescheren. Schuhe zu kaufen, ohne sie vorher anzuprobieren, ist nicht sinnvoll. Denn schlecht sitzende Schuhe sind nicht nur schmerzhaft – über kleine Verletzungen und Druckstellen dringen Pilze, Bakterien und Viren leicht in die Haut ein. Probieren Sie neue Schuhe daher immer an. Um sich und andere vor Pilzinfektionen zu schützen, tragen Sie bei der Anprobe aber bitte immer Strümpfe. Da Sie nie wissen können, ob Ihre neuen Schuhe schon einmal ohne Socken anprobiert worden sind, behandeln Sie Ihren Neuerwerb vor dem ersten Tragen immer mit einem Anti-Pilz-Mittel.

Schere, Nagelknipser & Co.

Nagelpflege-Set

Alle Geräte zur Nagelpflege und zur Entfernung von Hornhaut sollten nur von einer Person benutzt werden. Ausnahmen sind bei Scheren oder Nagelknipsern möglich, die Sie nach jeder Benutzung gründlich desinfizieren. Unter diesen Voraussetzungen darf die ganze Familie gemeinsam das Set für Mani- oder Pediküre nutzen.

Eine Neuinfektion mit Nagelpilz vermeiden

Wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie an Nagelpilz erkrankt sind, ist es wichtig, jede Neuinfektion mit Nagelpilz zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Strümpfe und die Handtücher jeden Tag gewechselt werden. Handtücher und Badetücher sowie Duschvorleger, die mit den infizierten Körperteilen Kontakt hatten, dürfen nicht von anderen Familienmitgliedern benutzt werden. Waschen Sie die Socken und die Badtextilien bei mindestens 60 °C und verwenden Sie möglichst Vollwaschmittel. Nutzen Sie bei Textilien, die nur niedrigere Waschtemperaturen vertragen, einen speziellen Hygienespüler.

Fußpilz behandeln und Nagelpilz vorbeugen

In vielen Fällen geht einer Infektion mit einem Nagelpilz eine Erkrankung an Fußpilz voraus. Damit sich der Pilzerreger von der Haut nicht auf den Nagel ausbreiten kann, behandeln Sie Fußpilz konsequent und unverzüglich nach dem Auftreten der ersten Symptome. Juckreiz, gerötete, schuppende oder nässende Stellen und die Bildung von Bläschen sind typische Anzeichen für eine Pilzinfektion der Haut. In der Apotheke erhalten Sie hochwirksame Salben, die den Pilzerreger bekämpfen und die Symptome schnell lindern. Ein Fußpilz ist viel einfacher und schneller zu behandeln als ein Nagelpilz – Vorbeugen ist daher mehr als sinnvoll.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland