Hilfe, mein Kind hat Nagelpilz!

Die meisten Menschen denken beim Thema Nagelpilz wohl nicht an kleine Kinder. Tatsächlich nimmt das Risiko, daran zu erkranken, mit steigendem Lebensalter zu – das bedeutet nicht, dass Kinder nicht auch von einem Nagelpilz befallen werden können. Wenn Ihr Kind betroffen ist, sollten Sie Ruhe bewahren. Nagelpilz ist keine gefährliche Erkrankung und lässt sich mit den richtigen Medikamenten gut behandeln.

Den Nagelpilz beim Kind entdecken

Wenn Ihr Kind noch sehr klein ist, werden Sie die Veränderungen am Nagel bei der regelmäßigen Körperpflege selbst bemerken. Ältere Kinder sollten Sie dazu ermuntern, ihre Nägel nach dem Baden oder Duschen zu kontrollieren und Sie umgehend über Auffälligkeiten zu informieren. Erklären Sie Ihrem Kind, dass die Behandlung wesentlich leichter ist, wenn der Pilz frühzeitig bemerkt wird. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Kindern angezeigt, die an Diabetes leiden oder Leistungssport betreiben. Untersuchungen haben gezeigt, dass für diese Personengruppen ein erhöhtes Risiko besteht.

Es ist wirklich Nagelpilz!

Sie haben bei Ihrem Kind Symptome für eine Nagelpilzinfektion entdeckt? Dann sollten Sie umgehend mit der Therapie beginnen. Damit Sie ganz sicher sind, dass es sich tatsächlich um Nagelpilz handelt, konsultieren Sie den Kinderarzt. Nagelpilz lässt sich gut in Eigenregie behandeln. Allerdings sollten Sie nicht den Versuch unternehmen, der Pilzinfektion mit Hausmitteln zu Leibe zu rücken. Ganz gleich, wie sehr die Methoden auf den einschlägigen Internetseiten angepriesen werden: Essigessenz, Alkohol, Urin, Zahnpasta oder Teebaumöl haben auf den Nägeln Ihrer Kinder nichts zu suchen! Neben Reizungen der empfindlichen Hautpartien um den Nagel herum kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Außerdem verlieren Sie so nur wertvolle Zeit für die Pilzbehandlung. Eine tatsächliche Wirksamkeit ist nämlich für keines dieser „sanften“ Mittel nachgewiesen. Unter den Antimykotika mit nachgewiesenem Effekt gibt es nur wenige, die auch für Kinder zugelassen sind. Lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt beraten, welche Therapie bei Ihrem Kind infrage kommt. Eine Kurzzeittherapie mit Mitteln mit dem Wirkstoff Bifonazol ist grundsätzlich möglich. Sie sollten aber darauf achten, dass da das Kind die behandelten Nägel nicht in den Mund nimmt. Alternativ kann der Kinderarzt Ihrem Kind geeignete Tabletten verschreiben.

Weitere Maßnahmen gegen den Nagelpilz

Neben der medikamentösen Behandlung ist es wichtig, bestimmte Hygienemaßnahmen einzuhalten, um eine Neuansteckung oder die Ansteckung anderer Familienmitglieder zu vermeiden:

  • Socken täglich wechseln und bei mindestens 60 °C waschen.
  • Handtücher und Manikürewerkzeuge nicht mit anderen Familienmitgliedern teilen.
  • Nicht barfuß durch die Wohnung gehen.

Zudem unterstützen Sie die Behandlung, indem Sie Ihr Kind bequem sitzende, luftdurchlässige Schuhe tragen lassen.

Wenn Ihr Kind Fragen stellt

Ab einem gewissen Alter wird Ihr Kind vielleicht fragen, was mit dem Nagel passiert. Sie können ihm erklären, dass auf der Körperoberfläche eines jeden Menschen viele verschiedene kleine, unsichtbare Lebewesen existieren, unter anderem auch Pilze. Manchmal kommt es jedoch vor, dass eine bestimmte Gruppe von ihnen sich ungewohnt stark vermehrt. Dann entwickeln sich bestimmte Krankheitssymptome, und man muss diese Erreger mithilfe eines Medikaments in Schach halten. Das hat jedoch überhaupt nichts damit zu tun, dass der betroffene Mensch nicht reinlich genug ist. Sehr viele Menschen haben Nagelpilz – wichtig ist, ihn rechtzeitig und mit geeigneten Mitteln zu bekämpfen.

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Letzte Änderung: 14.06.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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