Fußpilz – die "Berufskrankheit" der Sportler?

Fußpilz ist eine sehr weit verbreitete Hauterkrankung: Etwa ein Drittel der Menschen in Mitteleuropa hat bereits Bekanntschaft damit gemacht. Das Risiko, sich mit einem Pilz zu infizieren, ist jedoch nicht für alle Personengruppen gleich hoch. So steigt die Infektionsrate mit zunehmendem Lebensalter, und Männer sind insgesamt etwas häufiger betroffen als Frauen. Vor allem eine Gruppe erkrankt jedoch überdurchschnittlich oft an Fußpilz: die Sportler. Eine Studie der Informationszentrale Nagelpilz e.V. hat ergeben, dass bei den untersuchten Sportlern 60 % der Läufer und 80 % der Bundesliga-Fußballer infiziert waren. Tatsächlich kommt Fußpilz bei Sportlern so oft vor, dass die Erkrankung im Englischen "Athlete's Foot" – also Athletenfuß – genannt wird.

Warum sind Sportler so häufig betroffen?

Für die hohe Infektionsrate bei den Sportlern gibt es mehrere Ursachen. Häufig betroffen sind neben Fußballern und Läufern auch Aktive in anderen Sportarten, bei denen die Beine viel in Bewegung sind, beispielsweise Badminton. Zunächst einmal begünstigt das feucht-warme Klima, das oftmals in Sportschuhen herrscht, das Wachstum und die Verbreitung der mikroskopisch kleinen Fadenpilze (Dermatophyten), die die Fußpilz-Infekte auslösen. Da Sportler bei laufintensiven Sportarten zwangsläufig auch an den Füßen schwitzen, entstehen im Schuh optimale Bedingungen für die Pilze. Hinzu kommt, dass die Füße im Laufe des Trainings oder Wettkampfs anschwellen. Dieser Effekt sorgt zusammen mit den stauchenden, reibenden Bewegungen des Fußes dafür, dass auf der Haut vermehrt kleine Fissuren entstehen. Über diese können die Erreger und ihre Sporen leicht eindringen und die Infektion auslösen. Und schließlich nutzen Sportler in der Regel nach dem Sport Gemeinschaftsduschen und -umkleiden. Dort herrscht ebenfalls ein feucht-warmes Klima, und viele (u. a. infizierte) Menschen gehen dort barfuß. Die Ansteckungsgefahr ist deshalb an diesen Orten besonders hoch.

So können Sportler der Infektion vorbeugen

Auch wenn das Ansteckungsrisiko nicht völlig ausgeschaltet werden kann, gibt es einige Maßnahmen, die dieses zumindest verringern:

  • Nach dem Sport sollten Schuhe und Füße sofort gründlich belüftet werden.
  • Laufschuhe im Zweifel etwas größer kaufen, damit sie auch bei anschwellenden Füßen nicht reiben. • Beim Duschen und in der Umkleide unbedingt Badeschlappen tragen.
  • Grundsätzlich nur das eigene Handtuch und die eigenen Badeschlappen benutzen.
  • Füße gründlich abtrocknen, vor allem zwischen den Zehen.
  • Die Füße gegebenenfalls mit einem Haut-Desinfektionsmittel desinfizieren – unbedingt auch die Zehenzwischenräume einbeziehen!
  • Sportsocken nach jedem Training wechseln und bei mindestens 60 Grad waschen.
  • Verletzungen unverzüglich behandeln, da sie die Eintrittspforte für den Fußpilz bilden.

Wenn der Fußpilz zugeschlagen hat

Sportler, die bei sich selbst Symptome einer Fußpilz-Erkrankung entdecken, sollten die Infektion umgehend mit einem antimykotischen Medikament behandeln. Geeignete Mittel gibt es auch rezeptfrei in der Apotheke oder online zu kaufen. Eine rasche Behandlung kommt auch den sportlichen Ergebnissen zugute: Denn die Pilzinfektion kann den Organismus so stark belasten, dass er insgesamt weniger leistungsfähig ist.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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