Fußpilz: Diagnose einer häufigen Erkrankung

Bevor sich ein Arzt Ihrer Beschwerden annehmen kann und bei Fußpilz eine Diagnose stellt, kommt es darauf an, dass Sie die Krankheitszeichen frühzeitig selbst wahrnehmen. Fußpilz ist relativ einfach zu erkennen. Die typischen Symptome wie Rötungen, Juckreiz und Bläschenbildung treten zu Beginn der Beschwerden fast immer zwischen den Zehen auf. Besonders häufig ist dies bei Sportlern der Fall und bei Menschen, die in öffentlichen Schwimmbädern, Saunen und Nassräumen oft barfuß unterwegs sind. Gehören Sie also zu dieser Risikogruppe und stellen Sie eine Hautveränderung an Ihren Füßen fest, sollte Sie der nächste Gang zum Hausarzt oder Podologen führen.

Untersuchung von Fußpilz und Diagnose des Arztes

Der Arzt kann auf den ersten Blick feststellen, ob Sie an einer entzündlichen Erkrankung leiden. Ob tatsächlich eine Pilzinfektion vorliegt und welche Erregergruppen beteiligt sind, ist meist erst nach genauerer Untersuchung ersichtlich. Der Arzt schaut sich deshalb zum Beispiel die Fleckenränder sehr genau an. Sind diese scharf von der Umgebung abgegrenzt und glatt, begründet dies einen ersten Verdacht.
Der Mediziner unterzieht Ihre Füße einer genauen Untersuchung, macht sich darüber hinaus aber auch ein umfassendes Bild von Ihrer Krankengeschichte. Hier verstecken sich Hinweise, die bei Fußpilz eine Diagnose erleichtern. Typische Fragen sind:

  • Seit wann haben Sie Beschwerden?
  • Beschränken sich die Symptome nur auf die Füße oder gibt es auch andere Körperstellen mit Veränderungen?
  • Hatten Sie oder Mitglieder Ihres engsten Familienkreises schon einmal mit Pilzerkrankungen zu tun?
  • Wie sehen Ihr Berufsleben und Ihre Freizeit aus? Treiben Sie viel Sport? Gehen Sie häufig ins Schwimmbad?

Je mehr dieser Fragen Sie mit einem Ja beantworten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an Fußpilz leiden.

Die Laboruntersuchung stützt bei Fußpilz die Diagnose

Neben der oberflächlichen Untersuchung der Haut kann es auch nötig werden, dass der Arzt bei Fußpilz die Diagnose auf einen Laborbefund stützt. Hierzu entnimmt er ein Stückchen Haut von der infizierten Stelle. Diese sogenannte Biopsie verläuft fast schmerzfrei. Im Labor wird auf Grundlage der Probe eine Pilzkultur angelegt. Unter dem Mikroskop beobachtet der Experte später die am Krankheitsgeschehen beteiligten Keime. Stehen die Erregergruppen fest, kann der Arzt den wirksamen Arzneistoff für die Therapie auswählen.

Das Labor braucht zwei bis vier Wochen, um Ergebnisse zu liefern. Als Überbrückung werden viele Ärzte eine örtliche Behandlung des Pilzes mit lokal wirksamen Salben, wie zum Beispiel Canesten® EXTRA, empfehlen. Selbst wenn es sich nicht um Fußpilz handeln sollte, war der Gang zum Arzt nicht umsonst, denn jegliche plötzliche Veränderung der Haut ist ein Anzeichen für die gesteigerte Aktivität des Immunsystems.

Wichtige Informationen für die Fußpilz-Diagnose und Therapie

Als Patient sollten Sie dem Arzt einige wichtige Zusatzinformationen geben, damit er die beste Behandlung einleiten kann, wenn bei Fußpilz eine Diagnose genau feststeht. Schwangerschaften, Herz- und Leberprobleme sowie alle weiteren eingenommenen Medikamente sollten Sie dem Mediziner mitteilen. Gerade eine Therapie mit oralen Antimykotika kann zu Komplikationen bei entsprechenden Risikogruppen führen. Lokal wirksame Präparate können auch von Kindern und Stillenden, von älteren Patienten und solchen mit Herzbeschwerden angewendet werden.

Top

Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland