Acht Dinge, die Sie bei juckenden Füßen nicht tun sollten

Juckende Füße sind ein vieldeutiges Phänomen und die Ursache der Beschwerden ist nicht immer auf den ersten Blick identifizierbar. Selbst wenn ihr Ursprung harmlos ist, haben Missempfindungen wie Jucken und Brennen das Potenzial, die Lebensqualität deutlich zu beeinträchtigen. Sind die Symptome Vorboten oder Folgen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, ist eine gezielte Behandlung der Grunderkrankung dringend geboten. In jedem Fall ist es ratsam, die Störung rasch abzuklären, um möglichst schnell wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Erfahren Sie hier, welche Verhaltensweisen bei juckenden Füßen eher kontraproduktiv sind und keine Besserung der Situation versprechen.

1. Beschwerden nicht ignorieren

Verdrängen Sie Beschwerden wie Juckreiz oder Brennen im Zwischenzehenbereich, an den Sohlen oder am Fußrücken nicht. Nehmen Sie die Symptome vielmehr ernst und lassen Sie sich während einer wohltuenden Fußpflege ausreichend Zeit, um die Haut gründlich zu inspizieren und mögliche Schädigungen aufzuspüren.

2. Keine Behandlung ohne genaue Diagnose

Leiten Sie Maßnahmen einer Therapie nicht auf Verdacht ein, wenn Sie glauben, Anzeichen einer Erkrankung zu erkennen. Nehmen Sie keine Medikamente ein und verwenden Sie keine Arzneimittel für eine örtliche Behandlung, wenn Sie den Ursprung Ihrer Beschwerden nicht eindeutig festmachen können. Lassen Sie sich nicht von Gerüchten verunsichern und vertrauen Sie nicht auf Kenntnisse vom Hörensagen. Verschaffen Sie sich stattdessen am besten selbst Klarheit und beenden Sie das Rätselraten durch einen Besuch bei Ihrem Arzt. Erst eine genaue Diagnose ermöglicht die Wahl eines passenden Wirkstoffs und die gezielte Bekämpfung einer potenziellen Erkrankung. Während der Schwangerschaft ist in ausnahmslos allen Fällen der Arzt einziger Ansprechpartner für Ihre Beschwerden.

3. Therapie nicht auf die lange Bank schieben

Zögern Sie den Beginn einer Behandlung nicht hinaus, nachdem Sie die Ursachen Ihrer Symptome ergründen konnten. Beginnen Sie unverzüglich mit der vom Arzt verordneten Therapie oder mit der Anwendung von Medikamenten, die Sie – beispielsweise bei Fußpilz – in Ihrer Apotheke rezeptfrei erwerben können.

4. Keine Mittel mit fragwürdiger Wirkung anwenden

Vermeiden Sie eine Behandlung mit Mitteln aus unklarer Quelle, mit schwer überprüfbaren oder nicht nachweislich wirksamen Inhaltsstoffen. Vertrauen Sie bei Infektionserkrankungen, die auf Pilzerreger und/oder Bakterien zurückgehen, nicht auf Hausmittel aus Großmutters Küchenschrank. Apfelessig, Backpulver, Knoblauch, Zwiebeln oder auch ätherische Öle gehören in die Familie der Wirkstoffe mit unklarer und schwer vorhersehbarer Wirkung und können im schlimmsten Fall das Beschwerdebild verstärken oder zu unangenehmen Unverträglichkeitsreaktionen führen.

5. Behandlung nicht vorzeitig abbrechen

Brechen Sie eine vom Arzt oder Apotheker empfohlene Therapie nicht vorzeitig ab – auch wenn Symptome wie Jucken und Brennen sich rasch zurückziehen. Halten Sie Behandlungsdauer und -intervalle gewissenhaft ein, damit Medikamente richtig wirken und die Gefahr einer Verschleppung oder Wiedererkrankung sinkt.

6. Die Haut nicht mit strapaziösen Pflegemaßnahmen belasten

Gönnen Sie sich einmal in der Woche eine ausführliche Fußpflege, aber übertreiben Sie die Reinigungsmaßnahmen nicht. Gehen Sie sanft vor und behandeln Sie Haut und Nägel mit pH-neutralen Kosmetika – möglichst ohne Duft- und Zusatzstoffe, die Ihre Haut reizen oder austrocknen und womöglich Allergien hervorrufen könnten. Trocknen Sie Ihre Füße gut ab und achten Sie dabei insbesondere auf den Zwischenzehenbereich. Gehen Sie zu guter Letzt vorsichtig mit Fußpflegeutensilien um, damit die Haut keine Verletzungen davonträgt, die krankmachenden Keimen eine Eintrittspforte öffnen könnten.

7. Fehler bei der Auswahl der Fußbekleidung vermeiden

Sie tun Ihren Füßen Gutes, wenn Sie auf einengende, luftundurchlässige Schuhe verzichten, Strümpfen und Socken aus atmungsaktivem Material den Vorzug geben, Ihre Fußbekleidung regelmäßig wechseln und Wäsche bei möglichst hohen Temperaturen waschen.

8. Bewegungsmangel und einseitiger Ernährung vorbeugen

Bewegen Sie sich regelmäßig und gönnen Sie sich zwischendurch eine Fußgymnastik, um die Durchblutung Ihrer Füße anzuregen. Achten Sie gleichzeitig auf eine vielseitige, vollwertige Ernährung und versuchen Sie, insbesondere den Vitamin-B-Bedarf auszugleichen. Verzichten Sie auf übermäßigen Alkoholkonsum, stärken Sie Ihr Immunsystem mit viel Obst und Rohkost und vermeiden Sie negative Belastungen im Alltag.

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Letzte Änderung: 14.06.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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