Hautpilz: Symptome einer weitverbreiteten Infektionskrankheit

Die Flächen der menschlichen Haut und Schleimhaut sind von einer Vielzahl nützlicher Mikroorganismen besiedelt. Die Hautflora wehrt potenzielle Krankheitserreger ab und verhindert deren Ausbreitung. Symptome einer Infektionserkrankung entstehen meist erst dann, wenn das Gleichgewicht der gesunden Hautflora beeinträchtigt ist und ein geschwächtes Immunsystem dazu beiträgt, dass schädliche Keime überhandnehmen können. Hautpilzerkrankungen gehen in Europa meist auf Pilzerreger aus der Familie der Fadenpilze (Dermatophyten) zurück.

Hautpilz ist eine weitverbreitete Infektionskrankheit, die Menschen jeden Alters betrifft. In den meisten Fällen handelt es sich bei Pilzinfektionen nicht um lebensbedrohliche Erkrankungen. Allerdings sind begleitende Symptome oft unangenehm und können die Lebensqualität entscheidend beeinträchtigen. Hier erfahren Sie alles zu den verschiedenen Arten von Hautpilz, zu Symptomen und wie Sie zu Hause gegen die juckenden und schuppenden Regionen der Haut in unterschiedlichen Körperbereichen vorgehen können.

Vorsicht vor dem Barfußlaufen! Ursachen und Arten von Hautpilz

Eine Infektion mit Hautpilzerregern kann Füße, Hände, die Leistenregion, Arme und Beine, aber auch Gesicht und Kopf betreffen. Symptome der Erkrankung entwickeln sich, wenn Pilzerreger sich auf der Haut ungehindert vermehren. Kann das Immunsystem sie nicht wirkungsvoll bekämpfen, breiten sie sich in der oberen Hornschicht der Haut aus und lösen typische Symptome einer Entzündung wie rote Flecken und Juckreiz aus.

Pilzinfektionen der freien Haut mit einem oberflächlichen Krankheitsverlauf, Tinea superficialis genannt, sind dabei die häufigste Form der Erkrankung. Sie tritt besonders häufig an den Füßen und im Bereich der Nägel auf. Und das hat einen guten Grund: In öffentlichen Schwimmbädern, Saunen oder Duschen, wo bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit ein reges Kommen und Gehen herrscht, finden die Pilze einen idealen Nährboden. Wer hier barfuß läuft, erhöht die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches, sich mit einem Fuß- oder Nagelpilz zu infizieren.

Pilzerreger können auch unter ungünstigen Bedingungen lange überdauern, bis sie einen passenden Wirt finden. Darum ist eine Übertragung der Erreger von Mensch zu Mensch über infizierte Gegenstände möglich.

Weitere Überträger von Pilzerregern sind darüber hinaus Haus- und Großtiere: Keime können auf Hunde-, Katzen- oder Kaninchenfell siedeln oder beim Kontakt mit Rindern auf den Menschen wechseln. Ob es aber zu Symptomen einer Infektion kommt, liegt an der Leistungsfähigkeit Ihres Immunsystems.

Von der Infektion zur Entzündung: Hautpilz-Symptome

Sobald sich die Haut ungewöhnlich verändert, rot und schuppig wird, liegt der Verdacht einer Pilzinfektion nahe. Scharf begrenzte, rote Flecken im Bereich der Füße, die jucken und im schlimmsten Fall auch schuppen, lassen beispielsweise auf eine Fußpilzinfektion schließen. Sie nimmt ihren Ausgang meist im Zwischenzehenbereich und breitet sich unbehandelt entlang der Fußränder und dem Fußrücken gelegentlich bis auf die Fußsohle aus.

Besonders unangenehm ist Hautpilz, der an behaarten, sichtbaren Stellen wie dem Kopf, an den Armen und in der Bartzone von Männern ausbricht. Die Hautpilzsymptome lösen Juckreiz aus und die Haare in der Region des Infektionsherdes brechen ab. Das Eindringen der Erreger in die Haarfollikel führt zu Entzündungsreaktionen, die mit Eiterbläschen und der Entstehung von Abszessen einhergehen können.

Eine Hautpilzerkrankung lässt sich umso besser behandeln, je früher die Therapie einsetzt. Um die Pilzerreger erfolgreich zurückzudrängen, sind vor allem Geduld und Ausdauer gefragt.

Hautpilz-Symptome lindern

Pilzerreger sind resistent und ziehen sich häufig in unzugängliche Körperregionen zurück, wo sie einer Therapie gelegentlich über längere Zeit trotzen. Eine hartnäckige Infektionserkrankung und eine entsprechend lange Therapiedauer können die Lebensqualität Betroffener erheblich einschränken. Je früher Sie mit der Bekämpfung der Infektion beginnen, desto schneller profitieren Sie vom Behandlungsergebnis und können sich über nachlassenden Juckreiz, ein besseres Hautbild und mehr körperliches Wohlbefinden freuen.

Die Apotheke bietet eine Reihe von Arzneimitteln, mit denen Sie bei Hautpilz die Symptome je nach der Art der Erkrankung und betroffener Körperregionen gezielt bekämpfen können. Bei allen Therapiemaßnahmen spielen sogenannte Antimykotika eine Hauptrolle. Diese Medikamente stoppen die Vermehrung der Pilzerreger und bekämpfen die Infektion. Dabei stehen jeweils auf die unterschiedlichen Einsatzbereiche abgestimmte Arzneistoffe zur Verfügung.

Zur Behandlung des weitverbreiteten Fußpilzes bietet sich der Wirkstoff Bifonazol an. Als Creme oder Spray auf die betroffenen Stellen am Fuß aufgetragen, bekämpft Bifonazol viele Erregertypen. Gleichzeitig hat es entzündungshemmende Eigenschaften, die bei Hautpilz Symptome wie Jucken und Brennen lindern können.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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