Hautpilz muss behandelt werden

Pilzerkrankungen der Haut, sogenannte Dermatomykosen, zählen nicht zu den schweren Erkrankungen. Sie sind weit verbreitet und befinden sich in der westlichen Welt weiterhin auf dem Vormarsch, was unter anderem dadurch begünstigt wird, dass wir immer öfter mit Antibiotika behandelt werden. Diese stören die natürliche Hautflora und können die Ansiedelungen von Pilzen begünstigen. Die am häufigsten vorkommende Art von Hautpilz ist der Fußpilz: Etwa ein Fünftel aller Erwachsenen in Deutschland hat bereits Bekanntschaft mit der lästigen Infektion gemacht. Aber auch an anderen Körperstellen kann sich ein Hautpilz einnisten, zum Beispiel in der Leistengegend, zwischen den Fingern oder bei Frauen in der Falte unter der Brust.

Nicht gefährlich, aber behandlungsbedürftig

Hautpilz als solcher ist nicht gefährlich, das heißt, er ruft keine lebensbedrohlichen Symptome hervor. Für den Betroffenen ist in der Regel der mit der Infektion einhergehende Juckreiz das größte Problem. Speziell beim Fußpilz kann es unter Mitwirkung bestimmter Bakterienarten auch zu sehr unangenehmen Gerüchen kommen.

Weil häufig das Vorurteil herrscht, dass Pilzerkrankungen eine Folge mangelnder Hygiene seien, scheuen sich viele Infizierte davor, einen Arzt aufzusuchen. Stattdessen warten sie ab und hoffen darauf, dass der Pilz von allein wieder verschwindet. Aber genau das tut er nicht: Die Infektion mit einem Hautpilz bedarf immer einer Behandlung.

Mögliche Folgen des unbehandelten Hautpilzes

Es gehört zum Wesen von Pilzinfektionen, dass sie sich nach Möglichkeit weiter ausbreiten. Bei einem unbehandelten Hautpilz ist deswegen davon auszugehen, dass sich die befallene Fläche vergrößert. Ebenso gut kann der Erreger auch auf andere Körperregionen übergreifen.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass sich auf der vom Pilz geschädigten Haut zusätzlich Bakterien ansiedeln. In diesem Fall spricht man von einer Superinfektion. Vor allem bei Fußpilz kommt diese Form der Komplikation recht häufig vor. Die Folge sind unangenehme Gerüche und mitunter auch schmerzhafte Entzündungsreaktionen.

Und schließlich besteht bei einem unbehandelten Hautpilz an Händen und Füßen immer auch die Gefahr, dass er die Nägel befällt. Die überwiegende Mehrheit der von Nagelpilz Betroffenen hat vorher bereits an Fußpilz gelitten. Hat sich der Erreger jedoch erst einmal in den winzigen Räumen zwischen den Nagelschichten und im Nagelbett eingenistet, wird die Behandlung um ein Vielfaches langwieriger. Deshalb heißt es bei Hautpilz: Sofort handeln!

Hautpilz in Eigenregie behandeln

Dank bewährter Antipilz-Medikamente können Sie Ihren Hautpilz auch ohne den vorherigen Gang zum Arzt behandeln. Für die Pilztherapie haben sich spezielle Cremes und Sprays bewährt, die Sie in Ihrer Apotheke kaufen oder auch bequem online bestellen können. Sie enthalten den Wirkstoff Bifonazol, der alle infrage kommenden Erreger zuverlässig bekämpft.

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Letzte Änderung: 14.06.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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