Hausmittel gegen Fußpilz: Fußbad mit Mundwasser

Wer unter Fußpilz leidet, möchte die Infektion so schnell wie möglich wieder loswerden. Gleichzeitig sprechen viele Betroffene nicht gern über die Pilzinfektion, aus Sorge, dass man ihnen mangelnde Hygiene unterstellen könnte. In dieser Situation kommen die vielen verschiedenen Hausmittel gerade recht: Sie sind verhältnismäßig preiswert und vor allem leicht und unauffällig zu beschaffen. Im Internet finden sich unzählige Tipps, meist von Laien, die auf dieses oder jenes Mittel schwören. Eines der häufig empfohlenen Mittel gegen Fußpilz ist das Fußbad mit Mundwasser.

Wirkt ein Mundwasser gegen Pilze?

Die Rezeptur des im Handel erhältlichen Mundwassers variiert. Praktisch immer ist jedoch hochprozentiger Alkohol enthalten. Diesem wird dann auch die vermeintlich pilztötende Wirkung zugeschrieben. Weitere typische Inhaltsstoffe im Mundwasser sind Benzalkoniumchlorid, Benzoesäure, Cetylpyridiniumchlorid, Chlorhexidingluconat, Hexetidin, Hydroxybenzoesäuremethylester, Salicylsäuremethylester, Wasserstoffperoxid sowie verschiedene ätherische Öle. Um ein Fußbad mit Mundwasser herzustellen, soll man, so die Anweisungen, einen guten Schuss des Produkts in warmes Wasser geben. Aber kann das funktionieren? Nein, sagen die Mediziner. Denn um die Erreger der Fußpilzinfektion zu bekämpfen, braucht man Wirkstoffe mit einer sogenannten antimykotischen Wirkung. Und diese ist für keine einzige der oben aufgelisteten Zutaten nachgewiesen, auch nicht für hochprozentigen Alkohol.

Mögliche Nebenwirkungen des Fußbads mit Mundwasser

Wer versucht, seinen Fußpilz mithilfe eines Fußbads mit Mundwasser zu kurieren, wird nicht nur von der fehlenden Wirksamkeit enttäuscht sein. Es besteht auch die Gefahr von Nebenwirkungen, die zu einer Verschlimmerung der Infektion führen. Wenn die Füße wie empfohlen 30 Minuten lang im Wasser bleiben, weicht die Haut stark auf. In der Folge können sich die Pilze noch besser einnisten. Außerdem können die scharfen Substanzen des Mundwassers die ohnehin angegriffene Haut reizen und austrocknen. Bei bereits stark entzündeten Füßen entstehen so möglicherweise Schmerzen. Deshalb sollten Betroffene auf ein Fußbad mit Mundwasser verzichten und den Fußpilz stattdessen mit einer apothekenpflichtigen, aber rezeptfreien Creme mit antimykotischem Wirkstoff behandeln.

Top

Letzte Änderung: 14.06.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland