Hausmittel einnehmen, um Hautpilz zu bekämpfen – eine gute Idee?

Gut gemeinte Ratschläge zum Thema Hautpilz finden Sie überall. Oft werden Hausmittel empfohlen, die sich angeblich bei der Bekämpfung von Fußpilz oder anderen Arten von Hautpilzen sehr bewähren. Außerdem behaupten viele Menschen, dass diese alternativen Heilmethoden besonders natürlich und aus diesem Grund schonend auf den menschlichen Organismus wirken. Grundsätzlich lassen sich die auf diese Weise propagierten Stoffe in Hausmittel für die äußere Anwendung und zum Einnehmen einteilen.

Hinweis: Beide Arten von Hausmitteln besitzen allerdings eine entscheidende Gemeinsamkeit – für ihre Wirksamkeit liegen bis heute keinerlei wissenschaftlich erhärteten Beweise vor

Knoblauch – ein vermeintliches Wundermittel mit vielfältigen Wirkungen

Ohne Zweifel handelt es sich bei Knoblauch um eine äußerst schmackhafte und gesunde Knolle. Doch sie taugt nicht als Ersatz für medizinische Präparate. Oft wird zum Verzehr von rohen Knoblauchzehen geraten, die das Pilzwachstum hemmen sollen. Abgesehen von der Tatsache, dass es Ihnen mit Sicherheit schwerfällt, Knoblauch pur zu essen, hat dieses Mittel keine nachweisbare pilzabtötende Wirkung. Das Gleiche gilt für den Verzehr von großen Mengen roher Zwiebeln, die ebenfalls als Wunderwaffe gegen Hautpilz gelten.

Naturjoghurt ist schmackhaft, aber nutzlos im Kampf gegen den Hautpilz

Als ebenso wirkungslos erweist sich das tägliche Essen von Naturjoghurt mit lebenden Bakterien vom Typ Lactobacillus acidophilus. Zwar verbessert derartiger Joghurt tatsächlich langfristig die Darmflora. Leider sitzt der Hautpilz nicht dort, sondern an der Oberfläche des Körpers. Aus diesem Grund lässt sich auch mit Naturjoghurt nicht der gewünschte Effekt erzielen.

Helfen Tees gegen Hautpilz?

Viele Krankheiten lassen sich mit Tees, die Sie aus Kräutern, Wurzeln, Rinden und ähnlichen natürlichen Bestandteilen herstellen, heilen oder zumindest lindern. Leider gehören Hautpilzerkrankungen nicht dazu.

Hausmittel können sogar gefährlich werden

Die Liste der Mittel für die innere Anwendung gegen Hautpilz scheint zunächst vermeintlich harmlos. In der Tat verursachen die empfohlenen Mittel selbst bei exzessivem Verzehr keine unmittelbaren Gesundheitsschäden. Es besteht jedoch die große Gefahr, dass Betroffene im Vertrauen auf die vermeintliche Heilwirkung dieser Hausmittel die medizinische Behandlung von Hautpilzerkrankungen aufschieben. Umso schneller Sie eine Behandlung mit wirksamen Präparaten aus der Apotheke starten, desto schneller können Sie die Infektion behandeln.

So bekämpfen Sie Hautpilz von Anfang an wirkungsvoll

Entscheiden Sie sich schon bei den ersten Symptomen für eine Behandlung mit wirksamen Medikamenten. Sie erhalten Präparate zur äußerlichen Bekämpfung von Hautpilz ohne Rezept in der Apotheke. Häufig sind sie als Spray oder Creme verfügbar. Die Präparate enthalten antimykotische Stoffe, die eine Breitbandwirkung entfalten. So bekämpfen Sie nahezu alle Erreger, die als Verursacher einer Hautpilzerkrankung infrage kommen. Die Anwendung dieser medizinisch erprobten Mittel stellt Sie vor keinerlei Probleme. Folgen Sie einfach den Anweisungen in der Packungsbeilage und achten Sie insbesondere darauf, dass Sie die Behandlung in den dort vorgeschriebenen zeitlichen Intervallen durchführen. Bereits nach wenigen Wochen der Selbsttherapie lässt sich in der Regel eine deutliche Linderung der Symptome feststellen. Die Haut heilt dann langsam aus und kann so langsam wieder ihre natürliche Schutzbarriere aufbauen.

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Letzte Änderung: 25.01.2017

Pflichtangaben

Canesten® GYN Once Kombi, Canesten® GYN 3-Tage Kombi, Canesten® GYN 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete Kombipackungen: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide und Schamlippen durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien. Anwendungsgebiete 3-Tage-Therapie Vaginalcreme/ -Vaginaltabletten: Infektiöser Ausfluss, verursacht durch Hefepilze; Entzündungen der Scheide durch Pilze - meist Hefepilze der Gattung Candida - sowie überlagernde Infektionen (Superinfektionen) mit clotrimazolempfindlichen Bakterien.
Hinweis für die Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Canesten® Extra Nagelset
Anwendungsgebiete: Zur nagelablösenden Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel an Händen und Füßen mit gleichzeitiger gegen Pilze gerichteter (antimykotischer) Wirkung.
Hinweis: Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten!

Canesten® Extra Creme
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände (einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes in Folge einer Nagelsubstanz auflösenden Nagelpilztherapie); Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen.

Canesten® Extra Spray
Wirkstoff: Bifonazol
Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere Pilze wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum. Dies können sein z.B. Pilzerkrankungen der Füße und Hände; Pilzerkrankungen der übrigen Körperhaut und Hautfalten; sog. Kleienpilzflechte, verursacht durch Malassezia furfur (Pityriasis versicolor); Erkrankung der Haut, verursacht durch Corynebacterium minutissimum (Erythrasma) und oberflächliche Candidosen. Hinweis: Das Spray nicht gegen Flammen oder auf glühende Gegenstände sprühen. Von Zündquellen fernhalten – nicht rauchen. Die Spraylösung ist aufgrund des Ethanolgehaltes leichtentzündlich.

Canesten® Creme und Spray
Wirkstoff: Clotrimazol
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut (bei Creme zusätzlich: und Schleimhaut), verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Hinweis für Creme: Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Hinweis für Spray: Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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