Fußpilz ist eine der häufigsten Infektionen in Deutschland. Studien zufolge weist fast jeder Dritte an seinen Füßen Fußpilz-Symptome auf. In einigen Risikogruppen wie Läufern oder Schwimmern dürfte die Zahl sogar noch deutlich höher liegen. Im Allgemeinen sind Männer etwas häufiger betroffen als Frauen. Ältere Menschen haben ein höheres Fußpilzrisiko als Jüngere. Besonders gefährdet sind Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen in den Füßen und Beinen. Hier ist es für den Pilz besonders leicht, im wahrsten Sinne des Wortes "Fuß zu fassen".
Fußpilz wird in der Regel von Mensch zu Mensch übertragen. Hautschüppchen, die von infizierten Personen abgestoßen werden, spielen dabei eine Schlüsselrolle. Gelangen die Hautpartikel, an denen auch Zellen der lästigen Pilze kleben, an die Füße eines anderen Menschen, können sie dort leicht zum Startpunkt einer neuen Pilzinfektion werden. Eine besonders hohe Ansteckungsgefahr herrscht überall dort, wo viele Menschen barfuß laufen, zum Beispiel in Schwimmhallen, Gemeinschaftsduschen, Saunaanlagen, auf Teppichböden in Hotelzimmern und auch zu Hause, sobald ein Haushaltsmitglied unter Fußpilz leidet.
Nicht nur die unmittelbaren Fußpilz-Symptome wie Juckreiz und Brennen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Zahlreiche Fußpilzträger fühlen sich auch in ihrem sozialen Umfeld erheblich gehemmt. Schließlich hängt für fast zwei Drittel aller Deutschen das Selbstwertgefühl auch vom gesunden und gepflegten Aussehen der Füße ab. Vor allem im unbeschwerten Körperkontakt zu ihrem Partner fühlen sie sich durch Fußpilz beeinträchtigt.