Fußpilz lauert in erster Linie überall dort, wo viel barfuß gelaufen wird. Der Hintergrund: Jeder Mensch gibt beim Gehen ständig winzig kleine Schüppchen von der Fußhaut ab und verteilt sie – wenn die Füße unbekleidet sind – als unsichtbare Spur über den Boden. Andere Menschen, die in die Spuren ihrer "Vorläufer" treten, sammeln mit ihren Füßen die Hautteilchen wieder ein. Haften den fremden Hautschüppchen Pilzzellen an, ist der Fußpilz damit auch schon halb übertragen.
Vor allem dann, wenn infizierte Hautpartikel in den Zehenzwischenraum gelangen, ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch. Das feucht-warme Mikroklima zwischen den Zehen bietet den Pilzen geradezu ideale Wachstums- und Vermehrungsbedingungen. Wird der Pilz übersehen und nicht behandelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er von den Zehenzwischenräumen auf andere Fuß- und Körperstellen überspringt.
Mit einer hohen Fußpilzgefahr muss vor allem hier gerechnet werden:
Wer die genannten Einrichtungen häufig nutzt oder besucht, lebt generell mit einem erhöhten Fußpilzrisiko. Zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören damit fast alle Sportler. Darüber hinaus hängt die Fußpilz-Anfälligkeit auch vom Geschlecht und Alter sowie bestimmten Erkrankungen ab. Vor allem Männer, Senioren, Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen sollten ihre Füße möglichst oft auf pilzverdächtige Hautveränderungen kontrollieren.